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Der Geschäftsführer in der Insolvenz der Gesellschaft

Eine rechtsvergleichende und rechtsökonomische Betrachtung von GmbH und LLC

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Vanessa Seibel

Bei jeder Gesellschaft mit beschränkter Haftung stellt sich die Frage, wie die Gläubiger vor Risiken geschützt werden, die mit Missbrauch bei materiell unterkapitalisierten Gesellschaften einhergehen. Das US-amerikanische und das deutsche Recht haben gegensätzliche, sich aber dynamisch entwickelnde Antworten gefunden. Bei der LLC gilt das Primat der Privatautonomie: Eine Insolvenzantragspflicht gibt es nicht, die Haftung des Geschäftsführers ist dispositiv, Derivative Claims der Gläubiger sind unbekannt. Das deutsche Recht setzt auf ein formalisierendes System strikter Regelsätze. Neben der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hindern die umfassende Haftung des Geschäftsführers (§ 15a Abs. 1 InsO, §§ 64, 43 GmbHG) und die Anfechtung (InsO, AnfG) das freie Wirtschaften. Eine funktionale Analyse erlaubt es, Grundlagen, Defizite und Entwicklung beider Ansätze aufzuzeigen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2011/2012 vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier als Dissertation angenommen. Das Manuskript datiert auf den 31. 03. 2011. Zuvörderst gilt mein Dank meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Jan von Hein. Seine raumgebende Unterstützung während meiner Zeit als wissenschaft- liche Mitarbeiterin an seinem Lehrstuhl im Allgemeinen und die Betreuung der Dissertation im Besonderen habe ich stets als wertvoll und lehrreich empfunden. Besonders danken möchte ich daneben Herrn Prof. Dr. Diederich Eckardt für die schnelle Erstellung seines mit zahlreichen weiterführenden Hinweisen versehe- nen Votums. Von vielen anderen Seiten habe ich nützliche Anregungen und tatkräftige Unterstützung erhalten. Dank gebührt meinen Kollegen am Lehrstuhl, insbeson- dere Brigitte Willems als effiziente und herzliche Sekretärin, die mir mit Rat, Tat und Frohmut den Herstellungsprozess wesentlich erleichtert haben. Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Sadowski schulde ich Dank, da er mir die Teilnahme an einer aufschlussreichen Konferenz der German Law and Economics Association sowie an einer Law and Economics-Veranstaltung des IAAEG ermöglicht hat. Ferner möchte ich Wolfgang Seibel, Katharina Klier, Michael Vogel und Ag- nieszka Okonska, die auch kurzfristig zur Korrektur des Manuskripts bereit wa- ren, herzlich meinen Dank aussprechen. Schließlich bin ich Prof. Dr. Ulrich Magnus und Prof. Dr. Peter Mankowski für die Aufnahme in diese Schriftenrei- he verbunden. Kaum ausreichend ist ein Dankeswort in diesem Rahmen an meine fortwäh- rend zur Förderung bereiten Eltern, Schwester und Großmutter. Meiner Familie sei...

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