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Investitionssteuerung mit Risk Adjusted Performance Measures im Nicht-Finanzbereich

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Maximilian Lauerbach

Der gesetzliche Rahmen und die seit Basel II verstärkt bonitätsgestützte Kreditvergabepraxis haben die Bedeutung einer integrativen Bewertung der Erfolgs- und Risikoaspekte von Investitionsentscheidungen auch im Nicht-Finanzbereich verstärkt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern eine Investitionssteuerung mit den im Finanzbereich bereits angewandten Risk Adjusted Performance Measures auch im Nicht-Finanzbereich erfolgen kann. Der Autor entwickelt einen simulationsgestützten Modellrahmen zur Bewertung der Erfolgs- und Risikobeiträge von Investitionsentscheidungen im Nicht-Finanzbereich. Auf Basis des Residualgewinnkonzeptes entwickelt der Autor weiterhin ein Instrumentarium für die periodische Kontrolle der risikoadjustierten Performance von Nicht-Finanzinvestitionen.

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5 Periodische Kontrolle derrisikoadjustierten Performance

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158 5 Periodische Kontrolle der risikoadjustierten Performance 5.1 Kapitelüberblick Die bislang vorgestellten RAPM ermöglichen eine periodenübergreifende Be- wertung potenzieller Nicht-Finanzinvestitionen zum Entscheidungszeitpunkt t=0. Ziel dieses Kapitels ist demgegenüber die Entwicklung periodenbezogener Kennzahlen zur regelmäßigen Kontrolle der risikoadjustierten Performance von Nicht-Finanzinvestitionen. In einem anwendungsbezogenen Kontext sollen die entwickelten Kennzahlen zudem als Maßstab für den periodischen Vergleich von Investitionen unterschiedlicher Fristigkeit herangezogen werden können. Im Zuge der Entwicklung einer solchen Kennzahl wird in diesem Kapitel zunächst gezeigt, wie über das sog. Lücke-Theorem der Kapitalwert eines mehr- periodischen Investitionsprojektes auf Basis eines periodenbezogenen Residual- gewinns ermittelt werden kann. Die Darstellung erfolgt zunächst unter der An- nahme sicherer zukünftiger Cash Flows. Anschließend wird diese Annahme aufgegeben, und es erfolgt die Integration des systematischen Risikos in das Re- sidualgewinnkonzept. Der resultierende, CAPM-basierte Residualgewinn wird schließlich einem modelltheoretischen Vergleich mit den periodischen Risk Ad- justed Returns mehrerer einperiodischer Finanzinvestitionen unterzogen. Dies dient einerseits dazu, unter Vornahme der erforderlichen Anpassungen des Resi- dualgewinns, eine periodische Kennzahl für die risikoadjustierte Performance- kontrolle von Nicht-Finanzinvestitionen zu ermitteln. Des Weiteren sollen auf diese Weise zusätzliche Modifikationen bei der Anwendung dieser Kennzahl für den periodischen, risikoadjustierten Performancevergleich von Investitionen un- terschiedlicher Fristigkeit aufgezeigt werden. Diese Ausführungen gehen zu- nächst von identischen systematischen Risiken von Finanz- und Nicht- Finanzinvestitionen aus. Das entwickelte Bewertungsinstrumentarium wird an- schließend für den Fall divergierender systematischer Risiken modifiziert. 159 5.2 Mehrperiodische Investitionen und Periodenerfolgsrechnung 5.2.1...

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