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Let’s Talk About - (Texts About) Sex

Sexualität und Sprache- Sex and Language

Series:

Marietta Calderón and Georg Marko

Die Beiträge dieses Buches untersuchen eine breite Palette von Fragestellungen zur sprachlichen Repräsentation von Sexualität – vom sexuellen Gehalt von Toilettengraffiti bis zum erotischen Subtext des altindischen Rig-Veda. Dabei werden unterschiedliche linguistische Methoden von der Diskursanalyse bis zur historischen Syntax angewandt. Die verwendeten Daten stammen aus verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Latein und Vedisch.
The contributions to this book explore a wide range of questions concerning representations of sexuality in language – from the sexual content of toilet graffiti to the erotic subtext of the ancient Indian Rig Veda. They apply a variety of linguistic methods from discourse analysis to historical Syntax. Data from German, English, French, Russian, Spanish, Latin and Vedic are used.

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Naemi Bauer & Uta Helfrich: Toda mía de los pies a la cabeza. Zur diskursiven Konstruktion der Geschlechter in Songtexten der Salsa Romántica

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Naemi Bauer & Uta Helfrich Toda mía de los pies a la cabeza. Zur diskursiven Konstruktion der Geschlechter in Songtexten der Salsa Romántica Mit dem lateinamerikanischen Musikstil Salsa, insbesondere der Salsa Romántica (SR), wird in der Regel ein schönes, sorgenfreies Leben mit Sonne, Strand und Meer assoziiert, das Klischee purer Lebenslust, wie es etwa über die allseits bekannte Bacardí-Werbung mit dem Song „Juégalo“ (1998) transportiert wird. Betrachtet man allerdings die Song- texte genauer, so stellt sich heraus, dass diese alles andere als ein Paradies beschreiben. Die Ende der 1980er Jahre entstandene Salsa Romántica ist ein kommer- zielles, musikalisch stark pop-orientiertes, entpolitisiertes Subgenre der Salsa.1 Seit Beginn erfreuen sich die teils balladenhaften Liebeslieder der SR hoher Popularität und Akzeptanz innerhalb der lateinamerikanischen Gesellschaft und begründen in der Folge laut Washburne (2002: 102) eine transnationale „Latino unity“. 1 Nach der Zerschlagung des Quasi-Monopols des Plattenlabels Fania Records in den 1980er Jahren erfolgt eine Neuorientierung der Salsa hinsichtlich Stil (harmonischer), Themen (Liebe statt Politik) und Publikum (von Unter- zu Mittelschicht-Latinos/Latinas). Während Cervantes Márquez (2004) und Wash- burne (2002) die Entstehung der SR als Wiederbelebung der Salsa in neuem Gewand interpretieren, zeigt Muriel (2002: 1), dass es auch schon in den 1960er/ 70er Jahren, zu Hochzeiten der Salsa Dura (= Retronym für die ursprüngliche Form der Salsa), eine ‚romantische‘ Salsa-Nebenströmung gab: „[...] lo romántico en la salsa no comenzó como tal en los 80’s, [...] guarachas, mambos y salsa como hoy la conocemos...

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