Show Less

Wissenschaftskommunikation im Web 2.0

Eine empirische Studie zur Mediennutzung von Wissenschaftsblogs

Series:

Manon Sarah Littek

Das Sozialsystem «Wissenschaft» zeichnet sich insbesondere im innerwissenschaftlichen Diskurs durch geschlossene Kommunikationsstrukturen aus. Wissenschaftsblogs als eine Anwendung des Web 2.0 können die klassischen Strukturen aufbrechen und schaffen durch Vernetzungs- und Interaktionsmöglichkeiten neue Formen von Wissenschaftskommunikation. Auf Basis einer empirischen Mediennutzungsanalyse aus der Perspektive von Wissenschaftlern, Wissenschaftsjournalisten und Laien werden in dieser Forschungsarbeit Antworten auf die Fragen gegeben, welche Funktion und welches Potenzial Wissenschaftsblogs als neue Form der Wissenschaftskommunikation haben.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

2. Theoretischer Bezugsrahmen

Extract

2.1 Wissenschaftskommunikation 2.1.1 Einleitung Das Kapitel „Wissenschaftskommunikation“ fungiert als Rahmen der vorliegen- den Forschungsarbeit. Das Ziel des Kapitels besteht darin, das Forschungsfeld „Wissenschaftskommunikation“ systematisch darzustellen und sowohl deskriptiv, als auch konzeptionell zu erarbeiten. Zum einen, um die Basis für eine Definition von „Wissenschaftskommunikation im Web 2.0“ zu schaffen, zum anderen, um vor dem Hintergrund der klassischen Modelle der Wissenschaftskommunikation und der traditionellen Kommunikationswege und -strukturen, die der Wissen- schaftskommunikation zugeordnet werden können, den Einfluss des Web 2.0 aufzeigen und bewerten zu können. In diesem Kapitel werden daher die zentralen Begriffe geklärt und die Besonderheiten der Wissenschaftskommunikation und des Sozialsystems „Wissenschaft“ herausgearbeitet. Im ersten Abschnitt des Kapitels „Wissenschaftskommunikation“ (2.1.2) wer- den das Untersuchungsfeld „Wissenschaftskommunikation“ definiert und die gän- gigen theoretischen Modelle der Wissenschaftskommunikation kurz skizziert. Die hier dargestellten traditionellen Modelle der Wissenschaftskommunikation werden nicht in den empirischen Teil dieser Arbeit überführt. Die theoretische Grundlage der Datenerhebung im empirischen Teil bilden Modelle der Mediennutzung (Kapi- tel 2.4) in Zusammenführung mit Aspekten aus Abschnitt 2.1.3. Die kurze Ab- handlung der Wissenschaftskommunikationsmodelle zu Beginn dieser Arbeit dient zum einen der definitorischen Abgrenzung des Forschungsfeldes. Zum anderen wird durch die Darstellung der Modelle deutlich, dass die klassische Konzeption von Wissenschaftskommunikation im Forschungsfeld Web 2.0 un- zureichend ist. Die hier dargestellten Modelle werden im Schlussteil wieder aufgegriffen, und mit Blick auf weiterführende theoretisch-konzeptionelle Arbei- ten werden die empirischen Ergebnisse im Kontext der gängigen Wissenschafts- kommunikationstheorien in Kapitel 4 analysiert. Somit wird eine Veränderung der Wissenschaftskommunikation durch...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.