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Verhaltensanreize in kooperativen interorganisationalen Beziehungen

Ein spieltheoretischer Ansatz

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Carl Philip Hügin

Die Zusammenarbeit zwischen Automobilhersteller und Zulieferer ist eng mit der Frage nach der optimalen Interaktionsstrategie verbunden. In dieser Arbeit wird dem strategischen Einkauf auf theoretischer Grundlage eine Entscheidungshilfe bei der Frage gegeben, wann kooperative Interaktionsstrategien gegenüber kompetitiven Strategien zu bevorzugen sind und welche Anreize aus möglichen Strategiewechseln hervorgehen.

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5.1 Einflussfaktoren im Überblick und Abgrenzung

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Mit Faktoren, die Kooperationen beeinflussen, setzen sich in der jüngeren Lite- ratur beispielsweise Schilke (2007), Teusler (2008) oder Kupke (2009) ausführ- lich auseinander.376 Bei Teusler (2008) erfolgt ein umfassender Überblick bezüglich des aktuel- len Stands der Forschung von Stabilitätsfaktoren in Unternehmens- kooperationen. Im Rahmen jener Arbeit werden auf der Basis einer umfassenden Meta-Analyse die am häufigsten untersuchten Einflussfaktoren auf die Koopera- tionsstabilität herausgearbeitet und aufgezeigt.377 373 Vgl. Teece, Pisano, et al. (1997), S.512. 374 Siehe ausführlich zur Kritik und Vereinbarkeit der Spieltheorie und der Strategischen Managementforschung in Peitsch (2005), S.120-123. 375 Siehe Teece, Pisano, et al. (1997), S.512: „…On the other hand, if firms competitive positions are more delicately balanced, as with Coke and Pepsi, and United Airlines and American Airlines, then strategic conflict is of interest to competitive outcomes….“. Allgemein gehen sie davon aus, dass im Kontext der Spieltheorie allein Performanceun- terschiede aus der „…intellectual ability to 'play the game'…“ des jeweiligen Manage- ments entstehen. 376 Siehe beispielsweise Schilke (2007), Teusler (2008) sowie Kupke (2009). 377 Vgl. Teusler (2008), S.50-51. Einflussfaktoren auf die spieltheoretischen Strategieergebnisse 149 Im Ergebnis werden 34 Einfluss- bzw. Stabilitätsfaktoren identifiziert, die insgesamt mehr als 1300-mal in empirischen Untersuchungen analysiert wurden (Abb. 33).378 Es wird zwischen sog. exogenen und endogenen Faktoren unter- schieden, wobei der Wert in der Klammer in der nachfolgenden Abbildung die Ausprägungshäufigkeit des Einfluss- bzw. Stabilitätsfaktors innerhalb der her- angezogenen empirischen Datenbasis anzeigt.379 Endogene Exogene -Branchenunabhängige Einflüsse (25) -Branchenabh...

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