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Verhaltensanreize in kooperativen interorganisationalen Beziehungen

Ein spieltheoretischer Ansatz

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Carl Philip Hügin

Die Zusammenarbeit zwischen Automobilhersteller und Zulieferer ist eng mit der Frage nach der optimalen Interaktionsstrategie verbunden. In dieser Arbeit wird dem strategischen Einkauf auf theoretischer Grundlage eine Entscheidungshilfe bei der Frage gegeben, wann kooperative Interaktionsstrategien gegenüber kompetitiven Strategien zu bevorzugen sind und welche Anreize aus möglichen Strategiewechseln hervorgehen.

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6 Schlussbetrachtung und Ausblick

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Das nachfolgende Kapitel bildet den Abschluss der Untersuchung. Die erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse werden zusammenfassend betrachtet, und es wer- den auf dieser Grundlage Ansatzpunkte für weitere wissenschaftliche Untersu- chungen vorgestellt. 6.1 Zusammenführung der Ergebnisse mit Implikationen für die Praxis Die vorliegende Arbeit behandelt auf theoretischer Grundlage die Thematik von Kooperationen. Das Umfeld der Untersuchung ist die Automobilindustrie. Es soll dem strategischen Einkauf eine Entscheidungshilfe bei der Frage gegeben werden, wann kooperative Interaktionsstrategien gegenüber kompetitiven Stra- tegien zu bevorzugen sind und welche Anreize aus möglichen Strategiewechseln hervorgehen. Hierzu werden zunächst Rahmenbedingungen zum Untersuchungsumfeld der Automobilindustrie und die dort vorzufindenden Beschaffungsstrategieopti- onen vorgestellt. Es folgen allgemeine Grundlagen zum Untersuchungsobjekt der zwischenbetrieblichen Kooperation, wobei einige ausgewählte theoretische Erklärungsansätze für das Phänomen der interorganisationalen Zusammenarbeit vorgestellt werden. Anschließend wird auf der Basis des „Conflict-Based- Views“ ein Kooperationsmodell erarbeitet, dessen Entscheidungsalternativen aus der unternehmensexternen Perspektive des „Marktet-Based-Views“ hervor- gehen. Um dem Untersuchungsumfeld der Automobilindustrie im Fall des Sys- tem- oder Moduleinkaufs Rechnung zu tragen, werden die dargestellten koope- rativen und kompetitiven Strategieentscheidungssituationen innerhalb eines Oli- gopolmarktumfeldes eingebettet. Grundlage und Ausgangspunkt des Kooperationsmodells bildet eine kompe- titive Ausgangssituation, in der ein monopsonistischer Automobilhersteller als Nachfrager auf einem Markt agiert, der durch homogene Güter und drei sym- metrische Lieferfanten gekennzeichnet ist. Aus dieser kompetitiven Ausgangssi- tuation kann der Automobilhersteller eine kooperative oder eine kompetitive Strategieentscheidung wählen. Der Lieferant, dem im Fall kooperativer Strate- gieentscheidung des Automobilherstellers eine Kooperation angeboten wird, kann diese annehmen...

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