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Die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz

Eine Analyse des § 93 InsO

Alexander Körber

Mit Einführung der InsO im Jahr 1999 wurde die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters gegenüber dem alten Konkursrecht vom Gesetzgeber neu geregelt. Dabei hat dieser mit Hilfe der Regelung des § 93 InsO versucht, die Insolvenzmasse über eine Einverleibung der Gesellschafterhaftung in die Masse und die Abwicklung über den Insolvenzverwalter aufzustocken. Der Verfasser analysiert die Vorschrift und insbesondere, welche Ansprüche gegen die persönlich haftenden Gesellschafter der Sperr- und Ermächtigungswirkung des § 93 InsO im Einzelnen unterfallen. Weiterhin wird betrachtet, ob § 93 InsO ein neues Rechtsprinzip enthält, das auf weitere Fallgestaltungen anwendbar ist. In Aufnahme der Rechtsprechung des BGH wird analysiert, ob unter anderem § 93 InsO auch für die Ansprüche gegen die Gesellschafter einer GmbH oder einer Vor-GmbH zur Anwendung gebracht werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .............................................................................................................. 1 1. Teil: Die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz gem. § 93 InsO ........................................................... 7 1. Kapitel: Der Fortgang der Gesetzgebung bis zur Verabschiedung der Insolvenzordnung.......................................................................... 9 2. Kapitel: Der Normzweck des § 93 InsO................................................... 13 I. Exkurs: Die Stellung des Kommanditisten......................................... 13 1. Die Kommanditistenhaftung außerhalb der Insolvenz ............... 13 2. Die Kommanditistenhaftung in der Insolvenz – der Norm- zweck des § 171 II HGB............................................................. 14 II. Normzweck des § 93 InsO.................................................................. 17 1. Gläubigergleichbehandlung als Ingredienz des Normzwecks.... 18 a. Gewährleistung der Gläubigergleichbehandlung ............... 20 b. Rechtfertigung für die Gläubigergleichbehandlung ........... 20 2. Überwindung der Massearmut als Ingredienz des Norm- zwecks ......................................................................................... 21 3. Schutz des persönlich haftenden Gesellschafters der insol- venten Gesellschaft als Ingredienz des Normzwecks................. 22 4. Zwischenergebnis ....................................................................... 23 III. Verwirklichung des Normzwecks des § 93 InsO................................ 23 3. Kapitel: Rechtstechnische Struktur des § 93 InsO ................................... 25 I. Sperr- und Ermächtigungswirkung – eine dogmatische Begründung......................................................................................... 25 X 1. Übergang der Verfügungsbefugnis............................................. 25 2. Übergang des gesamten Anspruchs ............................................ 26 3. Einziehungsermächtigung........................................................... 26 II. Exkurs: Rechtszuständigkeit bezüglich der vom Gesellschafter erbrachten Leistungen ......................................................................... 28 1. Leistung an die Insolvenzmasse ................................................. 28 2. Leistung an eine Sondermasse.................................................... 29 III. Ergebnis............................................................................................... 30 4. Kapitel: Anwendungsbereich des § 93 InsO ............................................ 31 I. Sachlicher Anwendungsbereich des § 93 InsO................................... 31 1. „Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit“.............................. 31 2. Die Partnerschaftsgesellschaft .................................................... 31 3. Die Notwendigkeit einer Außengesellschaft .............................. 32 4. Fehlerhafte Gesellschaften.......................................................... 32 5. Vorgründungsgesellschaften....................................................... 33 6. Vorgesellschaft ........................................................................... 34 7. Vorgenossenschaft ...................................................................... 36 8. Rechtsnachfolger mit anderer Rechtsform an Stelle der Gesellschaft ohne...

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