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Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Phraseme mit Tierbezeichnungen im Komponentenbestand im Vergleich zwischen den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch

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Marlene Mussner

In Jedem Tierchen sein Pläsierchen werden deutsche, französische und italienische Tierphraseme auf drei verschiedenen Ebenen untersucht. Zunächst werden die aus verschiedensten Quellen gesammelten Phraseme nach formalen und lexikalischen Kriterien geordnet und zahlenmäßig erfasst. In einem zweiten Schritt wird die Bekanntheit von Tierphrasemen exemplarisch untersucht. Dazu werden diesbezügliche Angaben in den Wörterbüchern mit den Trefferquoten bei Google und einer Informantenbefragung verglichen. Schließlich wird anhand einiger Beispiele auf das Thema der interlingualen Äquivalenz von Phrasemen eingegangen.

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III Informantenbefragung

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Die Umfrage verfolgt drei Ziele: Es soll erstens überprüft werden, inwieweit die Angaben in den Wörterbüchern mit jenen der befragten Personen übereinstim- men, was die Gebräuchlichkeit der Wendungen anbelangt; zweitens soll auch überprüft werden, ob es überhaupt eine übereinstimmende Aussage innerhalb des Kreises der InformantInnen zum Bekanntheitsgrad der einzelnen Wendun- gen gibt. Besondere Beachtung findet hierbei der diatopische Aspekt; auch das Alter wird stichprobenartig auf eine mögliche Korrelation mit dem Bekannt- heitsgrad von einzelnen Wendungen hin untersucht. Drittens sollen die Ergeb- nisse der Umfrage mit den Google-Treffern verglichen werden, um so zu ermit- teln, inwieweit beide Angaben übereinstimmen / divergieren bzw. wie brauchbar Google zur Frequenzanalyse ist. Diese Umfrage ist zwar nicht als repräsentativ zu verstehen; dennoch wird zu sehen sein, dass sich auch bei einer relativ geringen Zahl an InformantInnen einige interessante Aussagen machen lassen. III.1 Vorgehensweise Es wurden je 40 Personen aus dem Raum Österreich / Südtirol – mit Schwer- punkt Südtirol101 – und aus Deutschland102 – befragt. Die Befragten wurden per E-Mail kontaktiert, wobei ich die Fragebögen an Freunde und Bekannte schickte und sie bat, teilzunehmen und die Fragebögen weiterzuleiten. Die Auswahl der InformantInnen geschah also zufällig; es wurde lediglich darauf geachtet, dass 40 Personen aus der Bundesrepublik und 40 aus Österreich bzw. Südtirol stam- men; innerhalb dieser Sprachräume ist die Verteilung zufällig und nicht gelenkt. Der Schwerpunkt Südtirol / Tirol erklärt sich aus der Zusammensetzung meines Bekanntenkreises; dazu wurde bewusst versucht, InformantInnen...

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