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Integration von externer und interner Unternehmensrechnung

Eine ökonomische Analyse

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Christoph Pelger

Kapitalmarktorientierte Unternehmen im deutschsprachigen Raum haben seit den 1990er Jahren die Zusammenführung von externer und interner Unternehmensrechnung forciert. Zentral für die Möglichkeit und Stabilität einer integrierten Unternehmensrechnung ist, dass die informationsorientierte externe Rechnungslegung den Zweck der Anreiznützlichkeit (Stewardship) erfüllt. Im neuen Framework der Standardsetzer IASB und FASB wird jedoch die Bewertungsnützlichkeit als singulärer Rechnungslegungszweck definiert. Der Autor analysiert in einer Tiefenfallstudie den korrespondierenden Entscheidungsprozess der Standardsetzer. Im Anschluss wird unter Rückgriff auf die Agency-Theorie die Beziehung zwischen den Zwecken der Bewertungs- und Anreiznützlichkeit modelltheoretisch untersucht.

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Geleitwort

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V Geleitwort Die Arbeit von Christoph Pelger widmet sich der Frage, ob und in welchem Maße es sinnvoll ist, das externe und das interne Rechnungswesen zu einem einheitlichen In- formationssystem zu verschmelzen. Traditionell wird die Dichotomie zwischen beiden Bereichen durch unterschiedliche Zielsetzungen beider Informationssysteme begründet. Im Zeitalter der kapitalmarktori- entierten Rechnungslegung schlagen sich diese unterschiedlichen Zielsetzungen insbe- sondere in den Zwecken „Entscheidungsnützlichkeit für Anlageentscheidungen von Kapitalgebern“ – für die externe Rechnungslegung – sowie „Performancemessung zum Zwecke der Rechenschaft von Unternehmensleitungen“ – für die interne Unter- nehmensrechnung – nieder. Der Nachweis der Kompatibilität dieser beiden Motive könnte die Forderung nach der Integration des Rechnungswesens untermauern. Christoph Pelger bietet eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit diesem traditions- reichen Thema, das er in den Kontext der jüngsten Standardsetzungsaktivitäten der kapitalmarktorientierten Rechnungslegung stellt, wobei die Analyse in weiten Teilen auf das Instrumentarium der formalen Agency- und Informationsökonomik gestützt wird. Resultat ist ein Gesamtentwurf von großer Geschlossenheit. Die Dissertationsschrift von Christoph Pelger präsentiert sich als ein Werk von mono- graphischem Anspruch, indem ein wesentliches Teilproblem der Rechnungslegungs- forschung umfassend und aus verschiedenen Perspektiven neu beleuchtet wird: Die einzelnen Teile der Schrift zeichnen sich dabei durch methodische Vielfalt und beson- ders durch zahlreiche originelle Einzelergebnisse aus, die für sich genommen eine sig- nifikante Weiterentwicklung existierender Forschungslinien und eine wesentliche Be- reicherung der einschlägigen Literatur darstellen. Ich wünsche der Arbeit die verdient hohe Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit. Köln, im November 2011 Professor Dr. Christoph Kuhner

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