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Integration von externer und interner Unternehmensrechnung

Eine ökonomische Analyse

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Christoph Pelger

Kapitalmarktorientierte Unternehmen im deutschsprachigen Raum haben seit den 1990er Jahren die Zusammenführung von externer und interner Unternehmensrechnung forciert. Zentral für die Möglichkeit und Stabilität einer integrierten Unternehmensrechnung ist, dass die informationsorientierte externe Rechnungslegung den Zweck der Anreiznützlichkeit (Stewardship) erfüllt. Im neuen Framework der Standardsetzer IASB und FASB wird jedoch die Bewertungsnützlichkeit als singulärer Rechnungslegungszweck definiert. Der Autor analysiert in einer Tiefenfallstudie den korrespondierenden Entscheidungsprozess der Standardsetzer. Im Anschluss wird unter Rückgriff auf die Agency-Theorie die Beziehung zwischen den Zwecken der Bewertungs- und Anreiznützlichkeit modelltheoretisch untersucht.

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Vorwort

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VII Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im September 2011 von der Wirtschafts- und Sozialwis- senschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln als Dissertation angenommen. Sie ist während meiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allge- meine Betriebswirtschaftslehre und für Wirtschaftsprüfung (Treuhandseminar) der Universität zu Köln und mit Unterstützung durch ein Promotionsstipendium der Stu- dienstiftung des deutschen Volkes entstanden. Das Interesse an einer vertieften Auseinandersetzung mit der Nahtstelle von externer und interner Unternehmensrechnung wurde durch meine erste Berührung mit diesem Thema während der Diplomarbeit geweckt. Die in der Dissertation erfolgte Schwer- punktsetzung auf die Analyse der Beziehung unterschiedlicher Zwecksetzungen der Rechnungslegung und die daraus resultierenden Implikationen für die Integration der Unternehmensrechnung hat sich als spannendes, facettenreiches und ergiebiges For- schungsfeld erwiesen. Viele Personen haben wesentliche Beiträge dazu geleistet, dass ich die Dissertation erfolgreich abschließen konnte. An dieser Stelle ist der geeignete Ort, ihnen meinen Dank auszusprechen. Zuvorderst gilt mein sehr herzlicher Dank meinem hoch verehrten Doktorvater und akademischen Lehrer Herrn Prof. Dr. Christoph Kuhner für seine stets konstruktive Begleitung durch die Promotion und seine Anregungen zur vorliegenden Arbeit, vor allem die wertvolle Empfehlung zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Be- ziehung von Bewertungs- und Anreiznützlichkeit. Die durch Prof. Kuhner gewährte wissenschaftliche Freiheit, die sich sowohl in der Offenheit gegenüber verschiedenen Themen und Methoden als auch im täglichen Forschungsprozess manifestierte, habe ich als bedeutsame Quelle fruchtbarer Forschung empfunden. Auch gebührt...

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