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Die ökonomische Dimension der Inneren Sicherheit

Effiziente Kriminalitätsbekämpfung unter besonderer Berücksichtigung der potenziellen Opfer

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Jürg Weißgerber

Die Gewährleistung der Inneren Sicherheit gilt als zentrale Legitimationsgrundlage für staatliches Handeln. Trotz hoher öffentlicher und privater Ausgaben ist eine systematische Behandlung durch die Ökonomie bisher nicht erfolgt. Diese Arbeit leistet einen Beitrag, um diese Lücke zu schließen. Ausgehend von einer ökonomischen Fundierung des Begriffs der Inneren Sicherheit wird die Rolle des Staates bei der Gewährleistung der Inneren Sicherheit betrachtet. Auf der Grundlage des Entscheidungsmodells potenzieller Straftäter werden Erkenntnisse für eine effiziente Kriminalitätsbekämpfung gewonnen. Als Kern der Arbeit wird die Nachfrage der potenziellen Opfer nach Sicherheitsleistungen modelliert. Die einzelnen Ansätze werden in einem Gesamtmodell der Inneren Sicherheit zusammengeführt.

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VORWORT DES HERAUSGEBERS

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Wirtschafts- und finanzpolitisches Handeln bedarf theoretischer und empirischer Fundierung. Es markiert die Schnittstelle zwischen dem ökonomischen und poli- tischen Bereich und bedingt damit in zentraler Weise explizite Analysen kollek- tiver Entscheidungen. Ökonomische Analysen wirtschafts- und finanzpolitischer Fragen in ihrer Interdependenz mit politisch-ökonomischen Zusammenhängen kollektiver Entscheidungen sind die gemeinsame Klammer der in dieser Schrif- tenreihe veröffentlichten Untersuchungen. Der Herausgeber verfolgt das Anlie- gen, Beiträge zur anwendungsbezogenen Lösung theoretischer Grundfragen und zur theoriebasierten und empirisch gestützten Lösung praktischer Gestaltungs- probleme für wirtschafts- und finanzpolitische Fragen zur Diskussion zu stellen. Dabei sind Funktionsweise und Gestaltung politischer Institutionen ebenso als Untersuchungsgegenstände des Ökonomen anzusehen wie theoretische Fragen wirtschaftlicher Prozesse und öffentlicher Finanzen. Erst die gleichgewichtige und integrative Analyse ökonomischer und politischer Tauschprozesse führt zu kohärenten Beurteilungen und zu praktisch relevanten Empfehlungen für wirt- schafts- und finanzpolitische Konzepte. Die Reihe ist theorieorientiert unter besonderer Betonung der Analyse kollekti- ver Entscheidungen und anwendungsorientiert im Hinblick auf spezielle wirt- schafts- und finanzpolitische Fragen im Zusammenhang mit den zugrundelie- genden politischen Verfahren und ihrer Reform. Damit ist ein Forschungsspekt- rum umschrieben, das ebenso allokationstheoretische, verteilungstheoretische und gesamtwirtschaftliche Problemstellungen in ihrem politischen Bezug wie Analysen von Institutionen und Entscheidungsprozessen in ökonomischer Per- spektive umfaßt und die für Fragen der politischen Realität entscheidende Brü- cke zwischen ökonomischen und politischen Entscheidungen zu schlagen sucht. Der Fragenkreis schließt theoretische Analysen wirtschafts- und finanzpolitisch relevanter Problemstellungen, Untersuchungen zur Public Choice Theorie, zur Institutionenökonomik, zur ökonomischen...

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