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Die fusionskontrollrechtliche Behandlung von Immaterialgüterrechtsakquisitionen im US-amerikanischen, europäischen und deutschen Recht

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Adrian Jaglarz

Der verstärkte Einsatz von Immaterialgüterrechten als Mittel des Wettbewerbs stellt die für das Verhältnis von Kartellrecht und Recht des Geistigen Eigentums entwickelten Grundsätze auf die Belastungsprobe und erfordert, das Recht an dieser bedeutsamen Schnittstelle fortzuentwickeln. Die Arbeit leistet hierzu ihren Beitrag, indem die Anwendbarkeit und Reichweite der Fusionskontrolle auf den Erwerb und die Lizenzierung von Immaterialgüterrechten rechtsvergleichend ausgeleuchtet werden. Dies erfolgt u. a. in kritischer Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des BGH insbesondere zu den Entscheidungen Warenzeichenerwerb und National Geographic I. Die in der materiellen Fusionskontrolle zu beachtenden Beurteilungskriterien werden systematisch dargestellt und Abgrenzungsfragen – speziell zum Lizenzkartellrecht – beantwortet.

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Inhaltsverzeichnis

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A. Einleitung ................................................................................................................. 1 B. Grundlagen: Immaterialgüter und Immaterialgüterrechte im Verhältnis zum Kartellrecht.................................................................................. 5 I. Immaterialgüter und Immaterialgüterrechte in der marktwirtschaft- lichen Wettbewerbsordnung ................................................................................. 5 1. Geistiges Eigentum: Immaterialgüter als Rechtsobjekte der Immaterialgüterrechte ...................................................................................... 5 2. Motive für den sondergesetzlichen Schutz von ausgewählten Immaterialgütern ............................................................................................... 9 a) Klassische Begründungsansätze ................................................................... 10 b) Moderne rechtsökonomische Begründungsansätze ................................. 10 c) Wettbewerb als eigentlicher Stimulus für Innovation und seine Modifikation durch Immaterialgüterrechte ................................................ 12 3. Wirkungsweise des Immaterialgüterrechts auf den Wettbewerb ............ 14 a) Die dienende Funktion der Immaterialgüterrechte ................................... 14 b) Eigenverwertungsschutz durch zeitlich befristetes Imitationsverbot .... 16 c) Fremdverwertungsschutz durch Konservierung von Ertragsaussichten ............................................................................................ 17 II. Zum Verhältnis von Kartell- und Immaterialgüterrecht ............................... 19 1. Antagonistische Interpretationen ................................................................. 19 a) Immunitätsgedanke und die Figur des „reasonable reward“ ................... 19 b) Konfliktthese ................................................................................................... 20 aa) Kein Zielkonflikt zwischen Kartell- und Immaterialgüterrecht ........................................................................... 21 bb) Vorliegen eines Mittelkonflikts ....................................................... 22 c) Die „inherency doctrine“ im Gefolge der Konfliktthese ......................... 24 aa) Übernahme der Inhaltstheorie in das deutsche Recht ................. 25 bb) Kritik an der Inhaltstheorie ............................................................. 29 cc) Die Formel von Bestand und Ausübung und die Lehre vom spezifischen Gegenstand des Schutzrechts in der Rechtsprechung des EuGH ............................................................... 30 2. Komplementaritätsthese ................................................................................ 36 X Inhaltsverzeichnis C. Immaterialgüterrechte und ihre Verkehrsfähigkeit im Recht der USA, der Europäischen Gemeinschaft und Deutschlands ...................................... 41 I. Formen des Transfers von Immaterialgütern und Immaterialgüter- rechten: Übertragung, Überlassung, Lizenzierung ......................................... 41 1. Übertragung und Überlassung ...................................................................... 42 a) Überlassung und Übertragung von Immaterialgütern...

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