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Die Entwicklung des Spannungsverhältnisses von Freiheit und Gleichheit im deutschen Zivilrecht seit der Französischen Revolution

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Po-Feng Chou

Seit der Französischen Revolution werden Freiheit und Gleichheit als die wichtigsten Prinzipien des Zivilrechts angesehen. Die Beziehung von Freiheit und Gleichheit ist jedoch aufgrund des bestehenden Spannungsverhältnisses problematisch. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, wie das Zivilrecht in der historischen Entwicklung mit dem Spannungsverhältnis von Freiheit und Gleichheit umgeht. Es soll veranschaulicht werden, dass die Entwicklung des Spannungsverhältnisses mit der Suche nach einer besseren Lebensform verbunden ist und dass diese Suche eine treibende Kraft bei der Fortentwicklung des Rechts ist.

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Inhaltsverzeichnis

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1.Teil: Einleitung ........................................................................................... 11 A. Problematik............................................................................................... 11 I. Das komplizierte Verhältnis zwischen Freiheit und Gleichheit im Recht................................................................................................... 11 1. Freiheit und Gleichheit des Menschen als grundlegende Wert- entscheidung des Rechts seit der Französischen Revolution......... 11 2. Zum Problem des Verhältnisses zwischen Freiheit und Gleich- heit ................................................................................................. 14 3. Die Entwicklung des Rechts als Spiegelung des Spannungsver- hältnisses zwischen Freiheit und Gleichheit .................................. 16 II. Das Zivilrecht als behandelter Bereich .............................................. 19 1. Eine bestimmte wirtschaftliche Lebensform als Schicksal des modernen Menschen ...................................................................... 19 2. Zivilrecht als grundlegender Koordinationsmechanismus für die moderne wirtschaftliche Lebensform ............................................ 21 III. Die Wandlung der Vorstellung von der Aufgabe des Zivilrechts als roter Faden der Diskussion ................................................................ 23 B. Methode und Ansatz ................................................................................. 24 I. Gegenstand der Darstellung ............................................................... 24 II. Stoff der Darstellung .......................................................................... 25 III. Gliederung der Darstellung ................................................................ 26 2. Teil: Die Freiheit als gegenüber der Gleichheit wichtigere Thematik des Zivilrechts im 19. Jahrhundert ....................................................................... 29 A. Privatautonomie und Vertragsfreiheit als Grundlage des Zivilrechts im 19. Jahrhundert ......................................................................................... 29 I. Rechtsgeschäft bzw. Willenserklärung als die privatautonome und vom freien Willen des Individuums gesteuerte Handlung ................. 30 II. Vertrag als Willenseinigung (Konsens).............................................. 36 III. Vorrang des subjektiven Äquivalenzprinzips: »volenti non fit iniu- ria«...................................................................................................... 40 IV. Zusammenfassung: Niederschlag in der Kodifikation des BGB........ 45 B. Die Begriffsjurisprudenz als kennzeichnende juristische Methode.......... 47 8I. Hintergrund und Entstehung .............................................................. 47 II. Grundsätzliche Thesen und Behauptungen ........................................ 49 III. Wirkung und Einfluss ........................................................................ 53 C. Ursprüngliche Vorstellung von der Aufgabe des Zivilrechts ................... 55 I. Einräumung des gleichen Spielraums für die rechtliche Handlungs- freiheit...

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