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«Noio volevàn savuàr»

Studi in onore di Edgar Radtke del sessantesimo compleanno- Festschrift für Edgar Radtke zu seinem 60. Geburtstag

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Silvia Natale, Daniela Pietrini, Nelson Puccio and Till Stellino

La miscellanea in occasione del sessantesimo compleanno di Edgar Radtke contiene una serie di articoli scientifici redatti dai suoi colleghi, amici e allievi. Gli articoli riguardano diverse aree della linguistica e trattano l’italiano e il francese contemporaneo, il substandard, il linguaggio giovanile come anche aspetti del lessico e delle lingue settoriali. Al centro dell’interesse anche i cambiamenti linguistici e sociali, la storia e la riflessione linguistica, la geolinguistica e l’etnolinguistica e questioni centrali nell’ambito linguistico e culturale della Campania.
Die Festschrift anlässlich des 60. Geburtstags von Edgar Radtke enthält eine Reihe von wissenschaftlichen Aufsätzen von Kollegen, Freunden und Schülern aus verschiedenen Bereichen der Sprachwissenschaft. Die Beiträge umfassen diverse Thematiken: Behandelt werden unterschiedliche Gebiete des Italienischen und Französischen der Gegenwart, des Substandards und der Jugendsprache sowie Fragen aus Lexik und Fachsprachen. Sprach- und Gesellschaftswandel, Sprachgeschichte und Sprachreflexion, Geo- und Ethnolinguistik sowie Fragestellungen zum kampanischen Sprach- und Kulturraum werden ebenfalls diskutiert.

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Geolinguistik und Umfelder in Kampanien. Jens Lüdtke

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Geolinguistik und Umfelder in Kampanien Jens Lüdtke Umfelder Gewiss hat die Sprachgeographie bzw. die Geolinguistik ihr Innovationspotenti- al und die Grenzen ihres Forschungsgebiets nicht ausgeschöpft, wenn sie es denn je in Anbetracht des unablässigen sprachlichen Wandels täte (cf. Radtke / Thun 1996: 2-3). Zwar nähere ich mich diesem Themenbereich über die Sprach- geschichte, ich betrachte dennoch die Behandlung der sprachlichen Vergangen- heit und der Gegenwart als verschiedene Blicke auf ein und dieselbe sprachliche Wirklichkeit. Die Quellen und die durch sie bedingten Arbeitsmethoden mögen völlig andere sein, doch haben sie eine wichtige Eigenschaft gemeinsam, sie sind Diskurse, sei es in Gestalt von Texten, von Urkunden oder „Ethnotexten“, sei es als Daten, die in einem Interview gewonnen werden. Der Diskurs ist der Ort der Variation, und daher erfasst die empirische Forschung Diskursdaten, die in mündlichen Quellen, auch in ihren Parametern, natürlich variationsreicher sind als in Quellentexten, die stets eine radikale Beschränkung der Forschung darstellen. Daraus ergibt sich die Bestimmung der Geolinguistik als „Variati- onswissenschaft“ schlechthin (cf. Radtke / Thun 1996: 6-15). Die Interviewsitu- ation bringt es mit sich, dass die diaphasische Variation neben der diatopischen und der diastratischen als solche nicht in Erscheinung tritt (cf. Radtke / Thun 1996: 12), denn sie ist in der Befragungssituation impliziert. Die folgenden Bemerkungen sind als Beitrag zur Interpretation der Variati- onsdaten zu verstehen, nicht als Beitrag zur Datenerhebung selbst, auch wenn ich einige Materialien zusammenstelle. Da die Interpretation mehrdimensional ist, wenngleich sie aus einer einheitlichen...

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