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Deutsche und Polen im Kontakt

Sprache als Indikator gegenseitiger Beziehungen

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Edited By Edyta Grotek

Im Fokus dieses Bandes steht die Problematik der gegenseitigen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen und deren sprachliche Realisierung. Der Band stellt eine Sammlung von Beiträgen dar, welche versuchen, die gegenseitigen Sprachkontakte mittels disziplinspezifischen Instrumenten aufzudecken und zu analysieren. Der Leser findet hier sozio- und textlinguistisch orientierte Artikel sowie diskursanalytische und lexikographische Beiträge, die dem Thema des breit zu verstehenden Grenz-/Kontaktraumes zwischen Deutschland und Polen, Deutschen und Polen und der deutschen und der polnischen Sprache im Laufe der Jahrhunderte nachgehen.

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Anna Just (Warszawa): Aus der Korrespondenz schlesischer Piastinnen im 16. Jahrhundert

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Aus der Korrespondenz schlesischer Piastinnen im 16. Jahrhundert Anna Just (Warszawa) Z korespondencji piastowskich księżniczek Śląska w XVI wieku Artykuł z zakresu socjolingwistyki historycznej zajmuje się językową analizą wybranych fragmentów korespondencji piastowskich księżniczek Śląska w XVI wieku. Autorka wpisuje się nim także częściowo w nurt lingwistyki płci, badając wpływ księżniczek piastowskich na życie publiczne i polityczne Śląska tamtego okresu. Szczegółowa analiza skupia się na socjolekcie, udokumentowanym w badanej korespondencji i nakreśla odbijające się w niej wzajemne wpływy obu języków – niemieckiego i polskiego. 1. Briefsammlung Schreiben und Reſcripte von Frauen und Princeſſinnen aus dem Liegnitz(er) Fürsten Hause (1546-1678) Als mich vor einer Zeit Prof. Ilpo Tapani Piirainen auf eine im Liegnitzer Staatsarchiv aufbewahrte, nur wenigen Eingeweihten bekannte und somit bisher kaum erforschte Sammlung von Briefen aus den Jahren 1546-1678, deren Absenderinnen adelige Frauen aus dem Liegnitzer Fürstenhaus waren, aufmerksam gemacht hatte, war meine Neugier auf deren Inhalte sowie sprachliche Gestaltung sofort geweckt. Es handelte sich nämlich um deutschsprachige Briefe aus der Frühen Neuzeit, die weibliches Sprach- und Schreibverhalten sowie die briefschreiberischen Fähigkeiten ihrer Absende- rinnen dokumentieren und zudem als Denkmäler der deutschen Sprache in Schlesien gelten können. Darüber hinaus gehörten sie in einen Kommunika- tionsbereich – hier als das im niederschlesischen Flachland gelegene Herzog- tum Liegnitz mit der Hauptstadt Liegnitz verstanden –, den es heute, weder unter sozialem noch geopolitischem Aspekt, in...

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