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Die Naturbeschreibung im «Journal» von Henry David Thoreau

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Wilfried Koch

Die Arbeit geht der Frage nach, wie das Tagebuch als Textformat und Schreibort in Verbindung mit der Beschreibung die Erforschung, Darstellung und Erfahrung von Natur und Landschaft prägt. Unter Einbeziehung von Konzepten der kognitiven Narratologie sowie räumlich-visueller und transmedialer Aspekte werden in textnahen Analysen strukturelle Probleme des beschreibenden Textes (Metapher, Metonymie) und Verfahren des Rekonstruierens und Simulierens von Naturerfahrung als Umsetzung von Wahrnehmung in Text erörtert. Das Journal von Henry David Thoreau erweist sich als Versuch, auf der Basis der Naturästhetik des Picturesque durch schreibend-reflektierendes Erinnern eine zur Entdeckung befähigte Form von Subjektivität als verdichtetes Gewahrsein von Welt- und Selbsterfahrung in wechselnden Außen- und Innenansichten zu projizieren.

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Danksagung

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Das vorliegende Dissertationsvorhaben wurde überaus großzügig unterstützt von einem zweijährigen Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung. Dank eines Stipendiums der Heinrich Ditze-Stiftung war es dem Verfasser der Arbeit zudem vergönnt, an der Summer School of Criticism and Theory (SCT) der Cor- nell University, Ithaca, New York teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit die Jahrestagung der Thoreau Society in Concord, Massachussetts zu besuchen, was eine fachlich wie persönlich überaus bereichernde Erfahrung war. Ein For- schungsstipendium des John F. Kennedy Instituts der FU Berlin ermöglichte umfangreiche Recherchen in der dortigen Bibliothek. Des weiteren sei den Bi- bliotheken und ihren Mitarbeiterinnen des Instituts für Anglistik und Amerikani- stik der Universitäten Hamburg, Göttingen und Cornell University, Ithaca, New York, herzlich Dank gesagt für die vielfältige und freundliche Unterstützung. Persönlichen Dank schulde ich in ganz besonderem Maße meinem Doktorvater Professor Joseph C. Schöpp für seine rückhaltlose Unterstützung des Forschungs- vorhabens und sein tiefes Interesse an diesem Projekt. Auch möchte ich Professor Günter Radden danken für wertvolle Hinweise auf neue Entwicklungen in der kognitiven Linguistik. Professor Tom Conley und Professor Mieke Bal sowie den Teilnehmern der SCT sei gedankt für überaus anregende Gespräche. Sabine van de Laar, M.A., und Harald Voigt waren eine große Hilfe bei der Endkorrektur. Noch in die Studienzeit reichen wertvolle Anregungen zurück, die ich Dr. Peter Groth, Wissenschaftlicher Oberrat, verdanke, in dessen Seminar zum anglo- amerikanischen Essay mein Interesse...

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