Show Less

Pausengestaltung als Organisationspflicht

Konsequenzen des europäischen und deutschen Arbeitszeitrechts

Series:

Lars-Peter Maier

Angesichts von strukturellen Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt haben vor allem psychische Belastungsfaktoren zugenommen, während die bisherigen Belastungsfaktoren unvermindert fortbestehen. Die Forderung nach einer angemessenen Pausengestaltung zur Gewährleistung einer menschengerechten Gestaltung der Arbeit hat deshalb nach wie vor nicht an Bedeutung verloren. Es werden deshalb zunächst die europäischen Vorgaben zur Pausengestaltung untersucht. Da die im Weiteren dargestellten nationalen gesetzlichen Anforderungen den Mindeststandards der Arbeitszeit- und Arbeitsschutzrahmenrichtlinie nicht entsprechen, ist eine richtlinienkonforme Auslegung des gesamten nationalen Rechts anzustellen. Im Folgenden werden die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung durch die Arbeitsschutzbehörden sowie die Individualrechte der Beschäftigten beleuchtet. Abgerundet wird die Untersuchung durch eine nähere und eingehende Betrachtung der Beteiligungsrechte des Betriebsrates.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

Danksagung .............................................................................................................................V Einleitung .................................................................................................................................1 I. Ausgangspunkt ............................................................................................................1 II. Untersuchungsverlauf .....................................................................................................3 1. Kapitel: Arbeitswissenschaftliche Grundlagen ....................................................................6 I. Die historische Entwicklung der modernen Arbeitspause ..............................................6 1. Das Taylor’sche System .................................................................................................6 2. Human-Relations-Bewegung..........................................................................................7 3. Arbeitsphysiologie ..........................................................................................................7 4. REFA als deutsche Antwort auf den Taylorismus..........................................................8 II. Pausen in der arbeitswissenschaftlichen Forschung .......................................................8 1. Das Belastungs- und Beanspruchungskonzept ...............................................................8 2. Definition, Entstehung und Formen der Ermüdung......................................................10 3. Ursachen, Wirkungen und Folgen der Ermüdung ........................................................11 4. Entmüdung durch Pausen .............................................................................................11 5. Pausenerfordernis..........................................................................................................13 6. Auswirkungen der Pausen.............................................................................................14 7. Pauseneffekt ..........................................................................................................14 8. Einflussfaktoren auf den Erholungswert der Pause ......................................................15 8.1. Pausenlage ..........................................................................................................15 8.2. Pausenlänge ..........................................................................................................16 8.3. Pausenhäufigkeit und -anzahl: .....................................................................................17 9. Typen von Pausen .........................................................................................................18 10. Pausengestaltung als Instrument zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit.........19 10.1. Kriterien der menschengerechten Arbeitsgestaltung.....................................................20 a) Ausführbarkeit und kurzfristige Aushaltbarkeit ...........................................................20 b) Mittel- und langfristige Schädigungslosigkeit und Erträglichkeit ................................20 c) Beeinträchtigungsfreiheit und Zumutbarkeit der Arbeit ...............................................21 d) Kriterien der Zufriedenheit und der Persönlichkeitsförderlichkeit ...............................22 10.2. Ergebnis ..........................................................................................................22 11. Zusammenfassung.........................................................................................................22 VIII 2.Kapitel:Die internationalen Rechtsquellen..........................................................................24 I. Das Recht der Internationalen Arbeitsorganisation ......................................................24 1. Bedeutung ..........................................................................................................24 2. Darstellung besonders wichtiger ILO-Übereinkommen...............................................24 2.1. Das ILO-Übereinkommen Nr. 155 über Arbeitsschutz und Arbeits-umwelt ...............24 2.2. ILO-Übereinkommen mit Pausenvorschriften..............................................................25 II. Das Europäische Arbeitsschutzrecht.............................................................................25 1. Die arbeitszeitrechtliche Entwicklungsgeschichte bis hin zur Richtlinie 93/104/EG ..........................................................................................................27 2. Die Ermächtigungsgrundlage der Arbeitszeitrichtlinie.................................................29 2.1. Arbeitszeitrechtliche Kompetenz..................................................................................29 a) Auslegung des Begriffs der Arbeitsumwelt ..................................................................29 aa) Skandinavische Vorbilder .............................................................................................30 bb) Übereinkommen der ILO..............................................................................................30 cc) EuGH ..........................................................................................................30 dd) Wertung ..........................................................................................................31 b) Auslegung...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.