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Verdeckte Sacheinlagen im GmbH- und Aktienrecht

Die Veränderungen durch MoMiG und ARUG

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Ulrike Petig

Die Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen wurden durch das MoMiG erheblich verändert. Der durch die Rechtsprechung gewährte umfassende, absolute Schutz der realen Kapitalaufbringung wird durch die Regelung des § 19 Abs. 4 GmbHG eingeschränkt. Dieser sieht eine Anrechnung des Vermögenswertes auf die Einlageverpflichtung unter bestimmten Voraussetzungen vor. Auch die Fälle des Hin- und Herzahlens haben eine gesetzliche Regelung in § 19 Abs. 5 GmbHG gefunden. Diese Arbeit setzt sich, nachdem sowohl die geschichtliche Entwicklung als auch die verfassungs- wie europarechtlichen Grundlagen dargelegt sind, mit dem Rechtsinstitut der verdeckten Sacheinlage, seiner Behandlung durch die Rechtsprechung und die durch das MoMiG erfolgte Kodifikation auseinander. Sodann wird der Frage nachgegangen, ob sich die Regelung des § 19 Abs. 4 GmbHG stimmig in das System des Kapitalschutzes einfügt. Die hier herausgearbeiteten «Unstimmigkeiten» werden zum Anlass genommen, Gesellschaftergeschäfte als solche zu untersuchen. Es werden Gemeinsamkeiten, insbesondere gemeinsame Schutzrichtungen, herausgearbeitet und der Versuch unternommen, für diese eine einheitliche Regelung zu entwickeln, durch welche insbesondere die bestehenden Abgrenzungsprobleme sowie Wertungswidersprüche überwunden werden könnten.

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Inhaltsverzeichnis

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X Inhaltsverzeichnis III. Rechtsgeschäfte unter Einschaltung D ritter.................................................... 37 IV. Das Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren................................................................38 E. Die Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen nach der Lehre von der verdeckten Sacheinlage..................................................................................................39 I. Die Rechtsfolgen im Aktienrecht bis zum A R U G ............................................ 39 1.) Keine Erfüllungswirkung der G eldleistung................................................39 2.) Rückforderung des G eleisteten ........................................................................40 3.) Die verdeckte Sacheinlage bei der K apitalerhöhung...............................42 4.) Zw ischenergebnis..................................................................................................42 II. Die Rechtsfolgen im GmbH-Recht bis zum M oM iG ......................................42 III. Z w ischenergebnis..................................................................................................... 44 F. Abgrenzung vom Hin- und H erzahlen ................................................................... 45 I. Tatbestand....................................................................................................................... 45 II. Rechtsfolge bis M oM iG ............................................................................................ 45 III. Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede gegenüber dem Rechtsinstitut der verdeckten Sacheinlage.......................................................46 G. Die Kritik an der Lehre von der verdeckten Sacheinlage................................49 H. Ergebnis.............................................................................................................................. 55 Kapitel 3: Vorgaben durch das EU -Recht...................................................................... 57 A. Vorgaben durch die Kapitalrichtlinie ..................................................................... 57 I. Rechtsgrundlage und Regelungsziel .................................................................... 57 II. Die Vorgaben der für die Kapitalaufbringung maßgeblichen Normen..58 B. Vereinbarkeit einer Abschwächung der Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen mit der Kapitalrichtlinie.................................................................... 59 I. Meinungsstand bis zum ARUG: Vereinbarkeit der deutschen Recht­ sprechung zum Rechtsinstitut der verdeckten Sacheinlage mit der Kapitalrichtlinie ............................................................................................................59 II. Folgt aus der Kapitalrichtlinie das Gebot eines nationalen Umgehungsschutees?.................................................................................................60 III. Intensität des aus der Kapitalrichtlinie folgenden Umgehungsschutees................................................................................................63 C. Ergebnis.............................................................................................................................. 65 Kapitel 4: Vorgaben durch die Verfassung.................................................................... 67 A. Maßstab: Art. 3 Abs. 1 G G ...........................................................................................67 I. Vergleichsgruppen: Gesellschafter der AG und GmbH im Bereich der Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen .........................................................67 II. Die durch Art. 3 Abs. 1 GG gewährleistete...

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