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Christen in Thailand

Am Beispiel der Karen und der Akha

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Lauren Drover

Diese Untersuchung wirft einen Blick auf das oft übersehene Christentum Asiens. In Thailand konvertieren besonders Mitglieder ethnischer Minderheiten zu dieser «neuen» Religion. Anhand zweier Beispielminderheiten werden die Gründe hierfür untersucht. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Theorie, dass die Konversion zu einer «abweichenden» Religion zur Bewahrung der ethnischen Identität genutzt wird. Weiterhin werden Wechselwirkungen zwischen den indigenen Religionen und dem Christentum analysiert. Die Autorin fragt dabei, inwiefern sich Konversionstheorien verschiedener Wissenschaftler auf die untersuchten Beispiele anwenden lassen. Dabei wird grundlegend bezweifelt, dass die häufig gemachte Unterscheidung zwischen einer Volksreligion und einer Universalreligion überhaupt zulässig ist.

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Vorwort

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Die hier vorliegende Untersuchung wurde ursprünglich im Sommer 2010 zur Erlangung des Grades „Master of Arts“ bei der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn eingereicht, wo die Autorin das Masterprogramm „Religionen und Kunst in den Kulturen Asiens“ absolvierte.

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