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Vom Ursprung ökokritischen Denkens zu einem kosmopolitanen Ansatz der urbanen Ökokritik

Ort und Raum von der amerikanischen Wildnis bis zur urbanen Dystopie

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Andrea Edl

Die Ökokritik als ökologisch orientierte Literaturwissenschaft behandelt die Wechselwirkungen zwischen Literatur und Umwelt. Die Autorin sieht die Quelle ökokritischen Denkens bei den amerikanischen IndianerInnen und den TranszendentalistInnen. Demzufolge wird die gegenwärtige Umweltkrise als Resultat eines kurzsichtigen Anthropozentrismus betrachtet. Der in der Mystik fußende Ökozentrismus sieht die apokalyptische Bedrohung der Natur als Appell zur Veränderung. Diese interdisziplinäre Studie ist eine theoretische Grundlegung der urbanen Ökokritik. In ihr werden soziale, politische und kulturelle Realitäten von der amerikanischen Wildnis bis zur urbanen Dystopie vergegenwärtigt. Mit Theorien von Ort und Raum wird die traditionelle Ökokritik zu einem kosmopolitanen Ansatz der urbanen Ökokritik erweitert und europäisches und amerikanisches Denken integriert.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung 7 1. Ökokritik: Definition, Herkunft und Richtungen 17 2. Die historische Entwicklung ökokritischen Denkens in Amerika anhand literarischer Beispiele 41 2.1. Weltanschauung, Kultur und Identität aus soziologischer und Albert Schweitzers kulturphilosophischer Perspektive 43 2.2. Der Anthropozentrismus: das Erbe christlich-puritanischen Denkens 57 2.3. Der Ökozentrismus und das amerikanisch-indianische Gedan- kengut 69 2.4. Der Transzendentalismus: eine elementare Variante des Öko- zentrismus 86 2.5. Das Verhältnis des Ökozentrismus zum Anthropozentrismus 110 2.6. Die ökokritische Literaturanalyse zwischen Interdisziplinarität und subjektiver Lebens- und Weltanschauung 115 3. Ökokritik in der Postmoderne 127 3.1. Die urbane Ökokritik 127 3.2. Gary Snyders bioregionaler Kosmopolitanismus 148 4. Eine ökokritische Kartographie des Ortes und der Verortung 155 4.1. Menschliche Verortung: Angewandte Ethik und Lebens- und Weltanschauung 161 4.2. Landkarten und der „Sense of Place“ 174 4.3. Die Rolle des „Sense of Place“ in der ökokritischen Theorie anhand Hugo Loetschers Herbst in der Großen Orange 182 4.4. Gary Snyders „Night Song of Los Angeles Basin“ und sein mystisches Verständnis von „Ort“ bzw. der „Verortung“ 204 65. Der postapokalyptische Raum in Paul Austers In the Country of Last Things 237 5.1. Biographie des Autors 243 5.2. Das Konzept der Dystopie 246 5.5.1. Dystopische Kategorien 252 5.5.2. Dystopische Kategorisierung des Romans im Vergleich zu zeitgenössischen Darstellungen von New York City 258 5.3. Das Konzept der Heterotopie mit Fokus auf Austers Roman 310 Epilog 321 Bibliographie 331 Anhang 363

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