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«Leidender Gerechter» und «Diener aller»

Der Tod Jesu in Mk 8,27-10,52 im Gespräch mit Oscar Romero und Emmanuel Lévinas

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Birgit Opielka

Auf der Suche nach der markinischen Deutung des Todes Jesu nimmt diese Untersuchung den Mittelteil des Evangeliums mit der vom Evangelisten gestalteten Abfolge aus drei Leidensankündigungen und Aufrufen zu Kreuzesnachfolge und gegenseitigem Dienen in den Blick. Mit den Ankündigungen von Leiden und Auferstehung fand der Evangelist eine Deutung des Todes Jesu nach dem alttestamentlichen Konzept des «leidenden Gerechten» vor. Durch die redaktionelle Anordnung der Stoffe erscheint der Tod Jesu darüber hinaus als letzte Konsequenz seines Dienstes an allen. Das Lebenszeugnis des Märtyrerbischofs O. Romero und Gedanken des jüdischen Philosophen E. Lévinas verleihen der markinischen Todesdeutung Tiefe und Profil und zeigen ihre Aktualität im heutigen gesellschaftlichen Kontext auf.

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Vorwort zur Reihe

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Die Reihe Neutestamentliche Studien zur kontextuellen Exegese ist der Veröffentlichung solcher exegetischen Arbeiten gewidmet, die Lebenskontexte, Deutehorizonte und Fragestellungen der nicht- westlichen Welt für ein textangemessenes Verstehen des Neuen Testaments fruchtbar zu machen su- chen. In ihrer je partikularen Perspektivität haben afrikanische, lateinamerikanische, ozeanische und asiatische Exegeten und Exegetinnen sowohl inhaltlich als auch methodisch einiges und zuweilen Entscheidendes im Bereich Neutestamentliche Wissenschaft beizutragen. Sie vermögen darüber hinaus, westliche Fachkollegen und -kolleginnen zur kritischen Reflexion ihrer Forschungsgeschichte und Methodik anzuregen, indem sie zur Anerkennung des Faktums der Kontextualität jeglichen exe- getischen Zugangs nötigen. Bei den in dieser Reihe erscheinenden Untersuchungen handelt es sich um exegetisch-kritische Bei- träge, die wissenschaftlich-methodisch verantwortet die kulturelle Einbettung bzw. Kontextualität so- wohl der neutestamentlichen Schriften als auch der exegetischen Perspektive bedenken. Angesichts der Tatsache, dass nicht-westliche Forschungsbeiträge im exegetischen Diskurs unterrepräsentiert sind, liegt den Herausgebern der Reihe daran, die transkulturelle Vernetzung exegetischer Forschung in weltweiter Perspektive zu fördern, und zwar insbesondere in Hinblick auf den Süd-Nord-Transfer wissenschaftlicher Erkenntnis. Die Herausgeber Prof. Dr. Johannes Beutler, Rom und Frankfurt PD Dr. Werner Kahl, Hamburg Prof. Dr. Thomas Schmeller, Frankfurt La autoridad en la Iglesia no es mandato; es servicio. Y él que no se haga como niño en el cristianismo, sencillo, no puede entrar en el Reino de los Cielos. Qué verguenza para mí, pastor, y les pido perdón a mi comunidad, cuando no haya podido desempeñar como servidor de Uds. mi...

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