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Joseph Strauß

Kommentiertes Werkverzeichnis

Franz Mailer

Die Kompositionen von Joseph Strauß (1827-1870) als klingendes Buch seines Jahrhunderts, seiner persönlichen, politischen und gesellschaftlichen Beziehungen, Träume und Hoffnungen im Spiegel seiner mehr als 280 Kompositionen. Der geniale Musiker war «ausgelassen fröhlich mit den Fröhlichen, aber ernst und visionär im Kreise seiner Kunst». Das wurde in kurzen Einführungen in allen seinen Werken dargestellt.

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F. Fantasiebilder. Walzer, op. 151 - Fünf Kleeblad' ln. Walzer, op. 44

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F Fantasiebilder. Walzer, op. 151 lm lustlosen, wei! bereits vom unmittelbar bevorstehenden Feldzug gegen Diine- mark in Schleswig Oberschatteten Fasching 1864 dirigierten und komponierten die BrOder Johann, Joseph und Eduard StrauB wieder gemeinsam die erwarteten Ballwidmungen. FOr mehrere repriisentative Faschingsfeste lieferten Johann, der im Jahre 1863 hatte pausieren mllssen, und Joseph StrauB je eine Novitiit. Aber fiir den Medizinerball am 11. Januar 1864 im Sofiensaal war Joseph allein zu- stiindig. Er schrieb eine Walzerpartie mit dem ftlr einen Medizinerball etwas be- fremdenden Titel ,Fantasiebilder'' und lieB auf der Klavierausgabe des Werkes, das als erste seiner Kompositionen nach der Trennung der BrUder von Carl Has- linger im Verlag C. A. Spina erschienen ist, die Widmung drucken:,Den Horern der Medizin an der Hochschule Wien. " Da bei der ,Camevals-Revue" der BrOder StrauB am 14. Februar 1864 die stolze Anzahl von 18 Novitiiten aus diesem Fasching vorgetragen worden ist (6 Werke von Johann, 9 von Joseph und 3 von Eduard StrauB), fielen die ,Fantasie- bilder'' nicht besonders auf. Der Walzer behauptete sich aber mit Recht stets im Repertoire der StrauB-Kapelle. Farewell! Polka (schnell), op. 211 Das Jahr 1866 war - wie sich seither mit aller Deutlichkeit herausgestellt hat - ein Schicksalsjahr ftlr die Donaumonarchie Osterreich, aber auch fUr die weitere Entwicklung Europas fUr die Zukunft. Am 3. Juli kam es auf dem Terrain der bchentlich herausgegeben wurde. Das Blatt hestand his zum Jahre 1916 und war die bedeutendste Zeitschrift dieser Art in der Donaumonarchie. Es ist wohl interessant, daB auch die gleichnamige Polka,...

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