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SMALL

Warum weniger besser ist und was wir dazu wissen sollten

Werner Mittelstaedt

Wir befinden uns inmitten einer dramatischen Zeitenwende. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Erde durch menschliche Aktivitäten bereits völlig überlastet ist – unsere Lebensgrundlagen sind «SMALL» geworden. Dadurch wächst die Gefahr, dass die lokalen und globalen Krisen und Katastrophen bald nicht mehr zu bewältigen sein werden. Unter Auswertung aktueller Daten und mit den Methoden der Zukunftsforschung hat der Autor sechs Megatrends identifiziert, die maßgeblich für diesen zukunftsgefährdenden Zustand verantwortlich sind. Dagegen steht « small» als Synonym für die Chance, die Weltgesellschaft zukunftsfähiger zu gestalten. In diesem Sinn entwickelte der Autor die Zukunftsformel «SMALL to small». Umfassend sind in ihr jene Wertorientierungen, Ideen, Lösungen und Optionen prägnant beschrieben, die nachhaltige Entwicklungen einleiten können. Die Formel enthält zudem viele Handlungsmöglichkeiten, die sich jeder Einzelne mit persönlichem Gewinn zu Gunsten einer gelingenden Zukunft zu Eigen machen kann. Eingehend wird dargelegt, welche Kulturleistungen zu erbringen sind, um dem seit vielen Jahren praktizierten «Handeln wider besseres Wissen» Einhalt zu gebieten.

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Zweiter Teil: Vom Wissen zum Handeln –»SMALL to small«

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Zweiter Tei l Vom Wissen zum Handeln – »SMALL to small« 163 Das Zeitfenster nutzen, um den globalen Tipping Point zu verhindern Die vorausgegangenen Analysen und Prognosen zu den die Zu- kunft der Weltgesellschaft stark prägenden sechs Megatrends und den fünfzehn globalen Herausforderungen zeigen unmiss- verständlich auf: Für einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Weltgesellschaft gibt es keine realistischen Chancen. Der Wan- del zur Nachhaltigkeit kann nur durch einzelne Länder, die eine Vorreiterrolle übernehmen, eingeleitet werden. Globaler Wandel wird verhindert bzw. ist erwiesenermaßen unrealistisch, weil zu viele Länder, unterschiedlichste Mentalitäten, Ideologien und Philosophien mit stark divergierenden Wert- und Handlungs- mustern, die noch dazu verschiedene Entwicklungsstufen auf- weisen, sich darauf einigen müssten. Deshalb sind globale Lö- sungsmuster und Durchsetzungsstrategien im Hinblick auf die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts per se zum Scheitern verurteilt. Zudem sind die Megatrends und daraus re- sultierenden Herausforderungen für das 21. Jahrhundert hoch- gradig multidimensional miteinander vernetzt und haben sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verstärkt. Das hat dazu ge- führt und wird, wenn nicht irgendwie gehandelt wird, weiterhin dazu führen, dass immer neue Krisen und Katastrophen entste- hen und das Gros der Weltgesellschaft dauerhaft damit beschäf- tigt sein wird, sie zu bewältigen. Der grundlegend erforderliche ökologische und humanitäre Wandel bleibt dabei auf der Stre- cke. Der ungarisch-amerikanische Physiker Leo Szilard, der im Jahre 1939 Albert Einstein zu dem berühmten Brief an den US- Präsidenten Franklin D. Roosevelt...

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