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Rechtliche Rahmenbedingungen der Katastrophenbewältigung

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Kristine Pohlmann

Diese Arbeit beleuchtet verschiedene Aspekte und Einflussfaktoren des Katastrophenschutzes. Nach einem Überblick über das allgemeine Katastrophenschutzrecht wird die verfassungsrechtliche Kompetenzverteilung für den Bevölkerungsschutz betrachtet. Am Beispiel der Vergabe von Rettungsdienstleistungen werden Möglichkeiten der notwendigen Verzahnung wichtiger Akteure mit dem Katastrophenschutz auch unter wettbewerbsrechtlichem Einfluss untersucht. Schließlich werden die Möglichkeiten der Bewältigung hoch komplexer Katastrophen nach besonderem Gefahrenabwehrrecht und Katastrophenschutzrecht anhand des Szenarios Pandemie umfassend analysiert. In einer Gesamtschau werden Leistungsgrenzen und Handlungsbedarf zusammengefasst.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ........................................................................... 19 Teil A. Einführung .................................................................................. 41 Teil B. Katastrophen und Katastrophenschutz ............................ 47 I. Katastrophenbegriffe und ihre Funktion ............................................... 47 1. Gesellschaftliche, politische und fachspezifische Katastrophen- begriffe ............................................................................................ 47 2. Rechtliche Katastrophenbegriffe .................................................... 49 a) Katastrophenschutzgesetze der Länder ..................................... 50 b) Verfassungsrechtlicher Katastrophenbegriff ............................ 53 II. Grundstrukturen des Katastrophenschutzrechts ......................................... 55 1. Allgemeine Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenz ............. 55 2. Aufgaben und Zuständigkeiten im Katastrophenfall ...................... 59 3. Katastrophenvorsorge ..................................................................... 66 4. Besondere Befugnisse der Behörden im Katastrophenfall ............. 72 a) Inanspruchnahme von Nichtstörern und sonstige Leistungs- verpflichtungen ......................................................................... 73 b) Betretens- und Einwirkungsrechte ............................................ 76 c) Platzverweise und Sperrgebiete ................................................ 77 5. Gesetzliche Verpflichtungen und Exekutivbefugnisse nach den Sicherstellungsgesetzen des Bundes ............................................... 79 a) Ernährungssicherung ................................................................. 80 b) Energieversorgung .................................................................... 81 c) Verkehrsleistungen ................................................................... 82 d) Post- und Telekommunikation .................................................. 84 10 Inhalt Teil C. Bundeskompetenzen im Bevölkerungsschutz ................. 85 I. Problemstellung ..................................................................................... 85 II. Der Begriff des „Bevölkerungsschutzes“ ............................................. 86 1. Begriffsbestimmungen .................................................................... 86 2. Elemente des Bevölkerungsschutzes: Zivilschutz, Katastrophen- schutz, alltäglicher Brandschutz und Rettungsdienst ..................... 92 3. Verwendung des Begriffs in der politischen Diskussion ................ 95 4. Faktische Verzahnung von Zivil- und Katastrophenschutz ............ 98 a) Ausgestaltung der Bundesauftragsverwaltung und Folgen für die Ausstattungsfinanzierung .................................................... 98 b) Amtshilfe und bundeseigene Einrichtungen für den Zivilschutz ................................................................................. 100 c) Zwischenergebnis ..................................................................... 101 III. Sachliche Problemlagen im Katastrophenschutz .................................. 102 IV. Derzeitige Lösungsansätze .................................................................... 105 1. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) .............................................................................................. 106 2. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ) .............................................................................. 109 3. Das deutsche Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS) .......... 110 4. Das Satellitengestützte Warnsystem (SatWaS) .............................. 112 5. Die Akademie f...

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