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Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

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Klaus Neitmann

Die Wissenschaftlichen Sammlungen gehören zum Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner bei Berlin und bilden die größte und wichtigste Spezialsammlung zum Bau- und Planungswesen in der DDR. Das Archiv ging aus dem ehemaligen Institut für Städtebau und Architektur (ISA), dem wichtigsten wissenschaftlichen Institut der Bauakademie der DDR, hervor. Mit dieser Beständeübersicht erhalten Archivnutzer erstmals einen Überblick über das vielfältige Archivmaterial der Sammlungen. Dazu gehören u. a. eine Dokumentation aller städtebaulichen Wettbewerbe in der DDR, die Begutachtung von Neubaugebieten, die Generalbebauungsplanung von Städten, das Nationale Aufbauwerk Stalinallee, eine knapp 100.000 Aufnahmen umfassende Fotodokumentation zum Bauwesen in der DDR sowie inzwischen mehr als 50 Vor- und Nachlässe wichtiger DDR-Architekten und Planer.

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Zum Geleit

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Es ist dem Zufall zuzuschreiben, dass innerhalb der Schriftenreihe „Quellen, Find- bücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs“ mit den Bänden 24 und 25 zwei Beständeübersichten von nichtstaatlichen Archiven in Berlin und Brandenburg in unmittelbarer Folge veröffentlicht werden. An die Übersicht des Archivs der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. in Berlin schließt sich jetzt die Übersicht der Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR, die vom Leibniz-Institut für Regionalent- wicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner verwahrt werden, an. Aber auch wenn die Nachbarschaft der beiden Bände nicht auf bewusste Planung des Reihen- herausgebers zurückzuführen ist, so gibt das Ergebnis doch zu erkennen, dass sich das Brandenburgische Landeshauptarchiv im Rahmen der Archivpflege, die ihm vom Brandenburgischen Archivgesetz 1994 aufgetragen ist, der fachlichen Beratung nichtstaatlicher Archive nachdrücklich annimmt. Der nun vorgelegten Publikation zu den Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS ging eine längere Zusammenarbeit voraus, in der deren Ausbau und deren Tektonik wiederholt erörtert wurden und in der die Diskussionen in den Entschluss zur gemeinsamen Herausgabe einer Be- ständeübersicht mündeten. Das Landeshauptarchiv hat dabei seine Fachkompetenz ebenso wie seine Publikationsreihe umso bereitwilliger angeboten, als das IRS seit seiner Konstituierung in den frühen 1990er Jahren dem in seine Forschungsfelder fallenden Archivgut kontinuierlich intensive Aufmerksamkeit gewidmet und durch jüngstens getroffene Organisationsentscheidungen den Stellenwert der Sammlun- gen innerhalb seiner Wirksamkeit noch verstärkt hat. Eine solche archivpolitische Richtungsvorgabe und ein daraus abgeleiteter ungebrochener archivischer Einsatz...

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