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Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

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Edited By Klaus Neitmann

Die Wissenschaftlichen Sammlungen gehören zum Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner bei Berlin und bilden die größte und wichtigste Spezialsammlung zum Bau- und Planungswesen in der DDR. Das Archiv ging aus dem ehemaligen Institut für Städtebau und Architektur (ISA), dem wichtigsten wissenschaftlichen Institut der Bauakademie der DDR, hervor. Mit dieser Beständeübersicht erhalten Archivnutzer erstmals einen Überblick über das vielfältige Archivmaterial der Sammlungen. Dazu gehören u. a. eine Dokumentation aller städtebaulichen Wettbewerbe in der DDR, die Begutachtung von Neubaugebieten, die Generalbebauungsplanung von Städten, das Nationale Aufbauwerk Stalinallee, eine knapp 100.000 Aufnahmen umfassende Fotodokumentation zum Bauwesen in der DDR sowie inzwischen mehr als 50 Vor- und Nachlässe wichtiger DDR-Architekten und Planer.

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Einleitung

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Sammlungsschwerpunkte Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) sind das einzige Archiv in Deutschland, das auf die Ar- chitektur- und Stadtentwicklung der neuen Bundesländer und die Planungsgeschichte der DDR spezialisiert ist. Sie wurden bei der Evaluierung durch den Wissenschaftsrat im Jahr 1991 als „die wohl vollständigsten Sammlungen und Dokumentationen zur Stadtbaugeschichte der ehemaligen DDR und der historisch wichtigen Städtebau- und Architekturelemente in den neuen Bundesländern“ bewertet. Die Sammlungsbestände bestehen aus Nachlässen, Schriftgut, Plänen, Zeichnungen und Bilddokumenten. Das Archiv ist mit seinen begleitenden Aktivitäten – vor allem Konferenzen und Publi- kationen – auch zum Zentrum für die historische Dokumentation und Erforschung der Bau- und Planungsgeschichte der ehemaligen DDR geworden. Den Schwerpunkt seiner Bestände bilden arbeits- und forschungsbegleitende Materialien aus verschie- denen Abteilungen des ehemaligen Instituts für Städtebau und Architektur (ISA) an der Bauakademie der DDR. Im Herbst 2011 bezog das Archiv ein neues Gebäude. Als Ergebnis einer positiven Evaluation im Jahr 2010 wurden die Wissenschaftli- chen Sammlungen unter dem Dach der neu gebildeten IRS-Abteilung „Historische Forschungsstelle/Wissenschaftliche Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte“ organisatorisch verselbstständigt. Der Grundstock des Archivs wurde mit wissenschaftlichem Schriftgut und kulturgeschichtlich wertvollen Sammlungsbeständen – wie dem Teilnachlass des Architekten Max Berg – in den 1960er Jahren unter Kurt Junghanns, Leiter des Instituts für Baugeschichte der Bauakademie der DDR, für ein damals geplantes Architekturmuseum zusammengetragen. Der reichhaltige Bestand an Materialien zur Theorie und Geschichte der Baukunst entstand im Rahmen der Arbeit des gleichnamigen...

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