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Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

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Edited By Klaus Neitmann

Die Wissenschaftlichen Sammlungen gehören zum Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner bei Berlin und bilden die größte und wichtigste Spezialsammlung zum Bau- und Planungswesen in der DDR. Das Archiv ging aus dem ehemaligen Institut für Städtebau und Architektur (ISA), dem wichtigsten wissenschaftlichen Institut der Bauakademie der DDR, hervor. Mit dieser Beständeübersicht erhalten Archivnutzer erstmals einen Überblick über das vielfältige Archivmaterial der Sammlungen. Dazu gehören u. a. eine Dokumentation aller städtebaulichen Wettbewerbe in der DDR, die Begutachtung von Neubaugebieten, die Generalbebauungsplanung von Städten, das Nationale Aufbauwerk Stalinallee, eine knapp 100.000 Aufnahmen umfassende Fotodokumentation zum Bauwesen in der DDR sowie inzwischen mehr als 50 Vor- und Nachlässe wichtiger DDR-Architekten und Planer.

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A_Institut für Städtebau und Architektur (ISA)

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Die Bauakademie, 1951 gegründet, war die zentrale Forschungseinrichtung für das gesamte Bauwesen sowie den Städtebau in der DDR. Bei ihrer Grün- dung arbeiteten in fünf Instituten und drei Meisterwerkstätten etwa 590 Be- schäftigte. 1962 wurden das Institut für Theorie und Geschichte (ITG) und das Institut für Gebiets-, Stadt- und Dorfplanung unter dem Namen Institut für Städtebau und Architektur (ISA) zusammengelegt. Mit dem Zusammenbruch der DDR stand die Arbeit der Bauakademie insgesamt auf dem Prüfstand, sie wurde 1991 aufgelöst. Dies betraf aber nicht alle Institute. Der Wissenschafts- rat begutachtete das ISA positiv, und als neu gegründetes Institut für Regio- nalentwicklung und Strukturplanung (IRS) konnte es seine Arbeit aufnehmen. Das Archiv der Wissenschaftlichen Sammlungen basiert auf Beständen des ehe- maligen Instituts für Städtebau und Architektur (ISA) der Bauakademie. Das Zentralarchiv der Bauakademie, das die Unterlagen der einzelnen Institute aufbe- wahrte, befindet sich heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde (Signatur DH 2/DH 2 Plan). Das ISA gab seine Altakten nicht systematisch und regelmäßig an das Zentralarchiv der Bauakademie ab und behielt die für die fortlaufende Arbeit benötigten arbeits- und forschungsbegleitenden Unterlagen. Es sind vor allem diese Unterlagen, die heute in den Wissenschaftlichen Sammlungen aufbewahrt werden und den Kern des Archivs ausmachen. Direktor Bernd Grönwald löste 1986 den damaligen ISA-Direktor Ule Lammert (Direktor von 1960 bis April 1986) ab. Mit Bernd Grönwald veränderten sich die Forschungs- arbeit und das...

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