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Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

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Edited By Klaus Neitmann

Die Wissenschaftlichen Sammlungen gehören zum Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner bei Berlin und bilden die größte und wichtigste Spezialsammlung zum Bau- und Planungswesen in der DDR. Das Archiv ging aus dem ehemaligen Institut für Städtebau und Architektur (ISA), dem wichtigsten wissenschaftlichen Institut der Bauakademie der DDR, hervor. Mit dieser Beständeübersicht erhalten Archivnutzer erstmals einen Überblick über das vielfältige Archivmaterial der Sammlungen. Dazu gehören u. a. eine Dokumentation aller städtebaulichen Wettbewerbe in der DDR, die Begutachtung von Neubaugebieten, die Generalbebauungsplanung von Städten, das Nationale Aufbauwerk Stalinallee, eine knapp 100.000 Aufnahmen umfassende Fotodokumentation zum Bauwesen in der DDR sowie inzwischen mehr als 50 Vor- und Nachlässe wichtiger DDR-Architekten und Planer.

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C_Nachlässe und Persönliche Bestände

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Die Akquisitionen der Wissenschaftlichen Sammlungen haben in den letzten Jahren den größten Umfang an Archivgut in der Bestandsgruppe C (Nachlässe) entstehen lassen. Bei Gründung des Archivs 1992 war der Kernbestand ISA (A) am umfangreichsten. Es gab zwar schon einzelne persönliche Sammlungen und Nachlässe, diese stammten jedoch größtenteils aus der eigenen Sammlungstätigkeit des ISA, das Ende der sechzi- ger Jahre anfing, für ein internationales Architekturmuseum Sammlungen anzulegen, z. B. den Teilnachlass Max Berg. Die Zahl der Nachlässe belief sich damals auf etwa zehn. Der aktuelle Stand verzeichnet 41 Nachlässe. Nachlässe umfassen zumeist sehr unterschiedliche Archivmaterialien. Häufig handelt es sich um Arbeitsmaterialien, die von ehemaligen Mitarbeitern übergeben werden. Punktuell finden sich auch private Zeugnisse (Briefe, Tagebücher), aber in der Regel beziehen sich auch diese Dokumente auf das Arbeitsleben. Nach den RNA- Richtlinien (Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen) werden die Nachlässe nach den Kategorien Werke, Korrespondenzen, Lebensdokumente und Sammlungen geordnet. Literatur: BARTH, Holger/TOPFSTEDT, Thomas: Vom Baukünstler zum Kom- plexprojektanten: Architekten in der DDR; Dokumentation eines IRS-Samm- lungsbestandes biographischer Daten. Erkner: IRS, 2000 – 306 S.; (Regio doc: Dokumentenreihe des IRS; Nr. 3) ALBESHAUSEN, HANS * 23.09.1941, Dresden Architekt und Stadtplaner – 1960-1966 Architekturstudium an der TU Dresden – 1966-1990 Bereichsleiter im VEB WGK (Wohnungs- und Gesellschaftsbaukombinat) Frankfurt (Oder) – Nach 1990 Architekturbüro Albeshausen-Hänsel – Wichtige Projekte: 1966-1975 Rekonstruktion/Umbau der Franziskanerkirche, Frankfurt (Oder); 1969-1976 WK Hansaviertel, Frankfurt (Oder). Enthält: Unterlagen VEB WGK Frankfurt (Oder): Wohngebiet Berlin-Pankow,...

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