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Die Wohnsituation von MigrantInnen in Wien

Stadtpolitische Diskussion und Politikgestaltung

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Elke Schaupp

MigrantInnen leben in Wien in qualitativ schlechteren Wohnverhältnissen. Sie sind auch subjektiv mit der eigenen Wohnsituation unzufriedener, wie die empirische Grundlagenforschung für Wien 2008 hervorbrachte. Diese Ergebnisse werden in dieser Arbeit vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Theorien zum Phänomen «ethnische Segregation» interpretiert. Die eingehende Darstellung der Wohnsituation von MigrantInnen in Wien mündet schließlich in einer qualitativen Analyse der kommunalpolitischen Debatte im Themenfeld «Wohnen und MigrantInnen», mit besonderem Fokus auf die Periode 2005-2010. Die kommunalpolitische Debatte wird abschließend in Bezug zur wissenschaftlichen Diskussion um «ethnische Segregation» gesetzt, politische Maßnahmen werden vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes bewertet.

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Vorwort

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Die Arbeit von Elke Schaupp befasst sich praxisorientiert auf hohem wissen- schaftlichem Niveau mit einem für sehr viele Großstädte relevanten Problem der ethischen Segregation in Bereichen des Wohnungsmarktes und der Wohnungs- politik. Die Arbeit basiert auf dem Forschungspraktikum „Politikfeldanalysen in ur- banen Ballungsräumen - Indikatoren für Lebensqualität und Partizipation am Beispiel der Stadt Wien“ am Institut für Staatswissenschaft an der Universität Wien. Dieses Forschungspraktikum fand im Rahmen der Forschungskooperation der Universität und der Stadt Wien zur sozialwissenschaftlichen Erforschung der Lebensqualität in Wien statt. Dabei handelte es sich um eine groß angelegte em- pirische Erhebung der Einstellungen der Wiener Bevölkerung, die der Beschaf- fung von aktuellen quantitativen Basisdaten über deren Lebenssituation diente. Insgesamt wurden 8.400 telefonische CATI-Interviews und 300 Face-to-face- Interviews in der Muttersprache von Zuwanderern aus der Türkei und aus dem ehemaligen Jugoslawien durchgeführt. Diese Grundlagenforschung konnte nur mit Hilfe der Forschungsförderung der Stadt Wien verwirklicht werden. Die innovative Herausforderung dabei lag in dem Anspruch, einerseits auf die bereits vorliegenden, aber zum Teil nicht mehr aktuellen statistischen und empirischen Daten aufzubauen und zugleich bestehende Datenlücken in jenen lebensbezogenen Bereichen, die für eine wis- senschaftliche Auswertung und auch qualitative Analyse der Population und de- ren Lebensverhältnisse wesentlich sind, empirisch zu füllen. Der wissenschaftli- che Anspruch dieser Studie lag darin, für alle wichtigen Lebens- und Lebens- qualitätsbereiche Indikatoren zu bilden, die zu entsprechenden Fragen und Ska- len operationalisiert wurden. Dies betrifft nicht...

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