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Gläubigerschutz durch Ausschüttungssperren

Eine ökonomische Analyse anhand des deutschen, englischen und US-amerikanischen Regelungsmodells

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Thomas Aichberger

Gegenstand der Untersuchung ist die Analyse verschiedener Systeme des Gläubigerschutzes aus ökonomischer Sicht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Ausschüttungssperren als zentralen Elementen des Gläubigerschutzes und der Frage ihrer Ausgestaltung als bilanz- oder solvenzgestützte Beschränkungen. Maßgebliches Bewertungskriterium ist die Effizienz der unterschiedlichen Ansätze. Da sich der Beitrag der unterschiedlichen Ausschüttungsrestriktionen zum Gläubigerschutz vor allem im Zusammenspiel mit flankierenden Haftungsinstrumenten zeigt, wird die Rolle der Ausschüttungsbeschränkungen innerhalb des deutschen, englischen und US-amerikanischen Regelungsmodells analysiert. Im Rahmen einer ökonomischen Analyse wird der Versuch unternommen, aus einer vergleichenden Gegenüberstellung Kriterien für eine effektivere Ausgestaltung von Ausschüttungssperren und damit Anhaltspunkte für ein effizienteres Regelungsmodell abzuleiten.

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Inhaltsverzeichnis

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§ 1 Einleitung ............................................................................................ 19 A. Problemstellung ............................................................................. 19 B. Ziel und Gang der Untersuchung ................................................... 23 1. Teil: Gläubigerschutz im Kapitalgesellschaftsrecht .................................. 27 § 2 Die Kapitalgesellschaft aus Sicht der ökonomischen Analyse ............ 27 A. Allgemeine Grundsätze der Rechtsökonomik ................................ 27 I. Maßstab der Effizienz als Bewertungskriterium ..................... 27 1. Pareto-Kriterium ................................................................ 27 2. Kaldor-Hicks-Kriterium ..................................................... 28 II. Menschenbild des „homo oeconomicus“ ................................ 30 B. Haftungsbeschränkung aus wirtschaftlicher Sicht ......................... 32 I. Wesen der Haftungsbeschränkung .......................................... 32 II. Effizienz einer Haftungsbeschränkung ................................... 35 1. Problem der negativen externen Effekte ............................ 35 2. Gesamtwirtschaftliche Vorteile der Haftungsbeschränkung ....................................................... 37 a) Bereitstellung von Wagniskapital ................................. 37 b) Effiziente Risikoteilung ................................................ 38 c) Ausnutzung von Spezialisierungsvorteilen ................... 38 d) Übertragbarkeit der Grundsätze auf geschlossene Gesellschaften? ....................................... 39 C. Effizienzverluste infolge von Interessenkonflikten ........................ 40 I. Analyse von Fremdkapitalbeziehungen mithilfe des Principal-Agent-Ansatzes ................................................. 40 1. Konflikte zwischen Eigentümern und Gläubigern ............. 41 a) Überinvestition ............................................................. 42 b) Veränderte Risikoeinstellung ........................................ 43 c) Unterinvestition ............................................................ 44 d) Fremdfinanzierte Ausschüttungen ................................ 44 e) Beeinflussung der Konflikte durch gesellschaftsfremde Manager ....................................... 45 2. Gläubigerinterne Konflikte ................................................ 47 10 II. Gläubigerschutz als wirtschaftliche Notwendigkeit ............... 48 § 3 Die Rechtfertigung staatlicher Regulierung zum Gläubigerschutz ...... 52 A. Rolle des Gesetzgebers aus ökonomischer Sicht ........................... 52 B. Regulierung durch dispositives Recht ............................................ 55 I. Regelungszwecke ................................................................... 55 1. Transaktionskostenersparnis .............................................. 55 2. Lückenfüllung .................................................................... 56 II. Regelungstechnik unter Effizienzgesichtspunkten ................. 57 C. Regulierung durch zwingendes Recht ............................................ 59 I. Regelungszweck Marktversagen ............................................ 59 II. Regelungszweck Transaktionskostenersparnis? ..................... 61 III. Regelungszweck Integration? ................................................. 62 D. Anwendung auf das Gläubigerschutzrecht ..................................... 62 E. Fazit ............................................................................................... 64 2. Teil: Ökonomische Analyse der Ausschüttungssperren ........................... 67 § 4 Die...

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