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Altruismus – ein psycho-physisches PhAltruismus – ein psycho-physisches Phänomen

Entwicklungsstufen der Interpretation des Phänomens

Herta Mayerhofer

Die Arbeit setzt sich das Ziel, zu zeigen, wie es in der europäischen Geistesgeschichte zur Ausbildung eines personalen Ich gekommen ist. Dadurch kann sich der Mensch als eigenständige Person erkennen und Eigenverantwortung für seine Handlungen übernehmen, deren Auswirkungen auch die anderen betreffen. Um den Anderen in seinen Ansprüchen und Bedürfnissen wahrzunehmen, bedarf es nicht nur des Verstandes, sondern auch des Gefühls. Die moderne «Philosophie der Gefühle» und die aktuelle Hirnforschung bieten mit ihren Ergebnissen die Chance, zu erkennen, dass dem Menschen aufgrund seiner psycho-physischen Ausstattung die Rücksichtnahme auf den Anderen sowohl möglich als auch für ihn selbst förderlich ist. Der letzte Abschnitt der Untersuchung zeigt, dass die Ansprüche der anderen in der Moral und den Gesetzen verankert werden müssen, um Wirksamkeit zu entfalten.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .............................................................................................................. 9 Aufbau und Ziel der vorliegenden Untersuchung............................................... 11 I. Die Entwicklung von einem Kollektivbewusstsein zu einem personalen Ich 1. Charakteristika von Kollektiv- und Individualbewusstsein................ 15 2. Der Einzelne und die Gemeinschaft in der Antike ............................. 18 2.1 Der Mensch in Abhängigkeit von den Göttern: Das Menschenbild bei Homer............................................................................................ 18 2.2. Der Mensch in Abhängigkeit von der Gemeinschaft: Platon und Aristoteles ......................................................................... 22 3. Das Konzept des Einzelnen und der Gemeinschaft im Mittelalter im Gegensatz zum individuellen Ich der Aufklärung......................... 26 3.1. Das Menschenbild bei Augustinus und Thomas von Aquin und das mittelalterliche Ordnungsgefüge ........................................... 26 3.2. Der Einzelne in der Neuzeit: René Descartes: Das Ich als "res cogitans" ...................................................................................... 31 3.3. Die Entwicklung des Ich-Begriffs im 18. Jahrhundert: Christian Wolff: Die Seele wird Bewusstsein .................................... 33 3.4. Die englischen Empiristen John Locke und David Hume: Ein Strom- oder Flussmodell des Bewusstseins ................................. 35 3.5. Immanuel Kant: Das Ich als Ermöglichungsgrund der Erfahrung............................................................................................. 42 II. Zur Rolle von Verstand und Gefühl in einzelnen philosophischen Konzepten 1. In der Antike: bei Platon und Aristoteles: Die Leitungsfunktion der Vernunft ........................................................................................ 45 2. Im christlichen Mittelalter: Thomas von Aquin: Die göttliche Ordnung der Vernunft ................................................... 65 3. Die Wertung der Gefühle in der Neuzeit ............................................ 74 63.1. Die Gefühle bei René Descartes: ihre Zugehörigkeit zur "res extensa"........................................................................................ 74 3.2. Das 18. Jahrhundert als eine Periode, in der Verstand und Gefühl zählen: Der Humanismus und die Aufklärung ....................... 79 3.3. Das Erdbeben von Lissabon: ein Indikator für den Bewusstseins-...

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