Show Less

Sprachkontakt, Sprachvariation, Migration: Methodenfragen und Prozessanalysen

Series:

Thomas Stehl, Claudia Schlaak and Lena Busse

In diesem Sammelband werden Beiträge zu der Sektion «Sprachkontakt, Sprachvariation, Migration: Methodenfragen und Prozessanalysen» publiziert, die im Rahmen des XXXII. Romanistentages Romanistik im Dialog vom 25.09. bis 28.09.2011 in Berlin stattfand. Schwerpunkt der Sektionsarbeit war die kontrastive Gegenüberstellung von ortsstabilen, statischen und ortsmobilen, dynamischen Sprachkontakten, wobei vor allem die durch Migration ausgelösten Prozesse von Sprachkontakt, Sprachwandel und sprachlich vermitteltem Kulturtransfer sowie deren Ausprägungen und Folgen im Zentrum der Analyse stehen sollten.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Sprachkontakt und Migration auf der Iberischen Halbinsel im Zuge der Herausbildung der romanischen Varietäten

Extract

0. Einleitung Das Anliegen der vorliegenden Abhandlung ist eine differenzierte Dar­ stellung des vorrömischen und römischen Hispaniens und zwar einer­ seits bezüglich der zahlreichen Völker (Ethnien) und der zugehörigen Sprachen bzw. Varietäten, von denen wir oft nichts wissen oder nicht exakt bestimmen können, wie sie genealogisch oder typologisch einzu­ ordnen sind, und andererseits bezüglich deren Interaktion im Sinne von Sprachkontakt als Teil eines übergreifenden Kulturkontaktes, sichtbar beispielsweise anhand der Entwicklung und Verwendung verschiedener Schriftsysteme. Weiterhin soll untersucht werden, welche Rolle das Phä­ nomen der Migration dabei spielt und welche Konsequenzen sich letzt­ endlich daraus ergeben, was die Herausbildung der romanischen Varie­ täten auf der Iberischen Halbinsel und ihre adäquate Beschreibung im Rahmen der Substrattheorie betrifft. 1. Der Substratbegriff Beschäftigt man sich in der Romanistik mit den Gegebenheiten, Völkern und Sprachen in Europa vor der römischen Eroberung bzw. zu Zeiten des Imperium Romanum, so geschieht dies in der Regel unter dem Aspekt des Substrateinflusses. Dazu bietet sich zunächst einmal an, den Begriff 'Substrat' näher zu betrachten im Hinblick darauf, was er aussagt und wie er z.B. auf die vorrömischen Verhältnisse auf der Iberischen Halbin­ sel angewendet werden kann. Nel mezzodì della Francia e nella sezione orientale della Spagna, sia per l'affinità del substrato anterromano, sia per la particolare spessezza della sovraposizione Roger Schöntag 282 Roger Schöntag italica, surse e si mantenne e risplendette una speciale varietà romanza, la provenzale, la lingua dell'oc,...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.