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Beiträge zum Islamischen Recht

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Edited By Hans-Georg Ebert

Das Islamische Recht, die sharī’a, prägt wesentlich die Rechtsordnungen in der Region Nordafrikas und des Vorderen Orients. Die Beiträge dieses Bandes – mehrheitlich auf der Jahrestagung der «Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht e.V.» 1999 gehalten und derem 1. Vorsitzenden, Herrn Professor Dr. Ernst Klingmüller, gewidmet – beschäftigen sich mit theoretischen und praktischen Problemen bei der Anwendung islamischer Rechtsnormen. Neben zivil- und handelsrechtlichen Fragen werden vor allem Aspekte des Familienrechts, des Kindschaftsrechts und des Erbrechts in der Region behandelt. Die Beiträge unterstreichen die Flexibilität und Entwicklungsfähigkeit des Islamischen Rechts.

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Einleitung

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EINLEITUNG Die ,Gesellschaft fiir Arabisches und Islamisches Recht e. V." wurde im Jahre 1998 gegriindet mit dem Ziel, zum Verstiindnis der Rechtssysteme und der Rechtspraxis der Staaten im Nahen Osten durch diesen Themenkreis gewidmete Veranstaltungen und die publizistische Bewaltigung der Entwicklungen einen Beitrag zu leisten. Ein erster Schritt ist die Veroffentlichung der auf der Mitglie- derversammlung 1999 gehaltenen Referate iiber Themen, deren aktuelle Bedeu- tung offensichtlich ist. 1m Grunde sind es zwei Komplexe, zum einen das Perso- nenstandsrecht, das im Zuge der Integrierung von Muslimen der verschiedenen Nationalitaten und religiosen Gemeinschaften in die europaische Gesellschaft an Bedeutung gewinnt, zum anderen das im Vorderen Orient und Nordafrika giiltige Wirtschaftsrecht in seinen verschiedenen Formen der Dienst- und Warenleistung. Es ist auch daran gedacht, bei Bedarf aktuelle Berichte und Nachrichten durch eine bibliographische Obersicht zu erganzen, wie sie als erster Versuch in den Rundschreiben an die Mitglieder enthalten ist. Gedacht ist auch an eine Sammlung der einschlagigen rechtlichen T exte fiir die einzelnen Lander, die mitunter nur schwierig zu beschaffen sind, aber fiir die heimische Kontrolle der Wirtschafts- und Lieferungsvertrage von Nutzen sein konnen. Fiir entsprechende Hinweise und Unterstiitzung ist die Gesellschaft dankbar. Professor Dr. Ernst Klingmiiller, 1. V orsitzender 9 This page intentionally left blank

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