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Praktische Analyse der Steuerpflichten in Deutschland Ansässiger aus direktem und indirektem Erwerb, Besitz und Veräußerung spanischer Immobilien

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Gabriel Buades Castella

Die Arbeit enthält eine systematische und praktische Analyse der unterschiedlichen Steuerpflichten, die sich, sowohl in Spanien als auch in Deutschland, für deutsche Ansässige aus dem Erwerb, dem Besitz und der Veräußerung spanischer Immobilien ergeben. Das Werk behandelt nicht nur die Besteuerungsfolgen unmittelbar nach dem jeweiligen Rechtsgeschäft, sondern auch die steuerlichen Folgen auf verschiedenen Ebenen bei der Zwischenschaltung einer spanischen oder einer deutschen Kapitalgesellschaft oder von beiden. Besprochen werden außerdem die Folgen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Spanien.

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E. Zusammenfassung

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87 E. Zusammenfassung Im ersten Teil wurden die Besteuerungsfolgen im Fall des Immobilienerwerbs in Spanien dargestellt. Aus diesem Grund sollte die in Deutschland ansässige Per- son die eine oder die andere Steuer bezahlen, je nach den Faktoren der Übertra- gung. Ist der Verkauf die Erstveräußerung der Immobilie nach der Bebauung und wird diese Veräußerung durch einen Unternehmer oder einen Freiberufler, der im Rahmen seiner unternehmerischen oder beruflichen Tätigkeit im Sinne des Art. 5 LIVA handelt, durchgeführt, wird dem deutschen Ansässigen die IVA- und AJD-Steuerbelastung auferlegt. Handelt es sich bei dem Verkauf der Immobilie um die zweite oder weitere Veräußerung, so ist die IVA nicht anzuwenden, es sei denn, der Verkäufer ver- zichtet auf die Freistellung von der IVA. Dies ist jedoch nicht möglich, weil in diesem Fall der in Deutschland Ansässige kein Unternehmer oder Freiberufler ist, der im Rahmen seiner Tätigkeit handelt. Das heißt, die ITP ist in diesem Fall anwendbar. Erfolgt die Übertragung durch Privatpersonen, ist die ITP auf jeden Fall an- wendbar. Trotzdem es ist auch zu behaupten, dass die ITP-Belastung vermieden werden kann, sofern die Immobilie durch den Erwerb der Anteile der die Immo- bilie haltenden Gesellschaft erworben wird und die Voraussetzungen des Art. 108.2 LMV nicht erfüllt sind. Der deutsche Erwerber der Immobilie ist nur dann verpflichtet, 3 Prozent des Kaufpreises einzubehalten und an die Steuerverwaltung zugunsten des Ver- käufers abzuführen, wenn der Verkäufer eine nichtresidente Person...

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