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Deutsche Sprache im Wandel

Kleine Schriften zur Sprachgeschichte

Werner Besch

In seiner gesamten wissenschaftlichen Laufbahn hat sich Werner Besch immer wieder aus ganz verschiedenen Perspektiven und unter immer neuen Fragestellungen mit strukturellen und soziolinguistischen Aspekten von Variation und Wandel der deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart beschäftigt. Zu seinem 75. Geburtstag versammelt der vorliegende Band 25 seiner wichtigsten Aufsätze aus diesem zentralen Themenbereich, mit denen er der germanistischen Sprachwissenschaft seit den 60er Jahren Wege gewiesen hat.

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Zur Bestimmung von Regularitäten bei den sprachlichen Ausgleichsvorgängen im Frühneuhochdeutschen (1979) 133

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Abstract Zur Bestimmung von Regularitaten bei den sprachlichen Ausgleichsvorgangen im Friihneuhochdeutschen Sprachliche Ausgleichsprozesse in fiiihneuhochdeutscher Zeit ftihren zur neuhochdeutschen Schriftsprache. Bisher kennt man im wesentlichen vier ErkHi- rungsprinzipien fiir die Art und Weise des Variantenabbaus bzw. der Durchset- zung einer bestimmten sprachlichen Form. Sie werden bier an einem kontrovers beurteilten Beispiel, der Suffixgeographie -nis/-nus/-nus, iiberpriift. Aus den ma- terialgestiitzten Darlegungen ergeben sich weiterfiihrende methodische Forde- rungen. Linguistic adjustment processes in the Early Modem High German period led to the Modem German literary language. At present essentially four explana- tory principles for the manner of eradication of variants or the acceptance of a certain linguistic form are known. These are examined here in connection with a controversial example, the suffix geography of -nis/-nus/-nus. The exposition, which is supported by material, leads to further methodical requirements. Der Jubilar, dem dieser Beitrag in kollegialer und menschlicher Ehrerbie- tung gilt, hat sich wiihrend seiner akademischen Lehr- und Forschungstiitigkeit immer wieder mit den Voraussetzungen und den konkreten Abliiufen der Stan- dardisierungsprozesse beziiglich unserer deutschen Sprache beschiiftigt. Neben entsprechenden Publikationen 1 sind in diesem Zusammenhang eine Reihe von Seminaren und zum Teil auch Vorlesungen zu nennen, die natiirlich einem Bonner Kollegen eher bekannt sein konnen als auswiirtigen Fachvertretem. Wei- terhin ist dankbar an so manche fruchtbare Arbeitssitzung im Rahmen unseres gemeinsamen Bonner Forschungsvorhabens ,Friihneuhochdeutsch' zu erinnem, wo neben der Beschiiftigung im Detail auch immer wieder grundsiitzliche Fra- gen des Forschungsfeldes zur Diskussion standen. Es mag also bier in diesem Beitrag erlaubt sein, unsere gemeinsame Diskussion fortzufiihren...

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