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America Romana in colloquio Berolinensi:

Beiträge zur transversalen Sektion II des XXXII. Deutschen Romanistentages (25.-28.09.2011)- Unter Mitarbeit von Erik Hirsch

Series:

Christine Felbeck, Claudia Hammerschmidt, Andre Klump and Johannes Kramer

America Romana nimmt als innovativer Forschungsansatz bevorzugt die Gemeinsamkeiten und Wechselbeziehungen zwischen den Sprachen, Literaturen und Kulturen der romanischen (französischen, spanischen, portugiesischen, kreolophonen) Areale der westlichen Hemisphäre in den Blick. Der Sammelband enthält 19 Beiträge, die im Rahmen des 32. Deutschen Romanistentages an der Humboldt-Universität zu Berlin im September 2011 auf diesen Fokus ausgerichtet waren. Der sprachübergreifenden Romanistik werden hiermit vernetzte Perspektiven der Forschung zur ‘Neuen Welt’ eröffnet. Überdies wird die außereuropäische Frankophonie, Hispanophonie und Lusophonie um weitere Aspekte bereichert.

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Antonine Maillets La Sagouine: Interdisziplinäre Begegnungen in der Akadie: Georg A. Kaiser & Florian Freitag (Konstanz/Mainz)

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Zwischen Nationalstolz und Purismus: Einstellungen gegenüber Amerikanismen 42 Valera, Juan: „Nuevo juicio crítico. Cartas americanas. Vocabulario rioplatense ra- zonado“, in: Granada, Daniel: Vocabulario rioplatense razonado, Montevideo: Im- prenta rural, 1890, 18-32, http://www.archive.org/details/vocabulariorio pl00granuoft [Stand: 25.01.2012]. Antonine Maillets La Sagouine: Interdisziplinäre Begegnungen in der Akadie Georg A. Kaiser & Florian Freitag1 (Konstanz/Mainz) 1. Einleitung In diesem Beitrag möchten wir zeigen, dass bestimmte Texte der America Romana an Sprach- und Literaturwissenschaftler besondere Herausforde- rungen stellen und eine Herangehensweise erfordern, die die institutiona- lisierte disziplinäre Trennung zwischen Sprachwissenschaften einerseits und Literatur- und Kulturwissenschaften andererseits überwindet. Die Idee für diesen Beitrag entstand durch eine solche Überwindung dieser Trennung in der Lehre, im Rahmen zweier z.T. gemeinsam, z.T. parallel unterrichteter Seminare „Das Französische in Nordamerika“ und „Intro- duction à l’Amérique française“ im Wintersemester 2010/2011 an der Universität Konstanz. In diesen Seminaren erwiesen sich v.a. diejenigen Texte als eine be- sondere Herausforderung (für die Studierenden wie auch für die Lehren- den), die sich durch eine dezidierte Oralität auszeichnen, die also in ver- schiedenen, vom Frankreichfranzösischen teilweise stark abweichenden, dialektalen und soziolektalen Varietäten des nordamerikanischen Franzö- sisch verfasst sind. Dazu zählen z.B. sogenannte romans de la terre aus Québec wie etwa Ringuets Trente arpents (1938), in denen zwar die Erzäh- lerstimme Frankreichfranzösisch, die einzelnen Charaktere in direkter Rede jedoch Québec-Französisch verwenden. Insbesondere zählen hier- zu aber Werke des mundartlichen Theaters Frankokanadas wie etwa Mi- chel...

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