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America Romana in colloquio Berolinensi:

Beiträge zur transversalen Sektion II des XXXII. Deutschen Romanistentages (25.-28.09.2011)- Unter Mitarbeit von Erik Hirsch

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Edited By Christine Felbeck, Claudia Hammerschmidt, Andre Klump and Johannes Kramer

America Romana nimmt als innovativer Forschungsansatz bevorzugt die Gemeinsamkeiten und Wechselbeziehungen zwischen den Sprachen, Literaturen und Kulturen der romanischen (französischen, spanischen, portugiesischen, kreolophonen) Areale der westlichen Hemisphäre in den Blick. Der Sammelband enthält 19 Beiträge, die im Rahmen des 32. Deutschen Romanistentages an der Humboldt-Universität zu Berlin im September 2011 auf diesen Fokus ausgerichtet waren. Der sprachübergreifenden Romanistik werden hiermit vernetzte Perspektiven der Forschung zur ‘Neuen Welt’ eröffnet. Überdies wird die außereuropäische Frankophonie, Hispanophonie und Lusophonie um weitere Aspekte bereichert.

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Metasprachliche Auseinandersetzung der English-Only-Bewegung mit der Präsenz des Spanischen in den USA: Sandra Herling (Siegen)

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Metasprachliche Auseinandersetzung der English-Only-Bewegung mit der Präsenz des Spanischen in den USA Sandra Herling (Siegen) 1. Einleitung Die historischen Anfänge der spanischen Sprache in Nordamerika lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen: Der heutige Bundesstaat Florida wird im Jahre 1513 von Ponce de Léon entdeckt. Eine erste Be- siedlung bzw. Kolonisierung erfolgte allerdings erst 1565 mit der Grün- dung von San Augustín an der Ostküste Floridas durch Franziskaner- mönche. In den nachfolgenden Jahrzehnten kamen schließlich weitere Gebiete unter spanischen Einfluss: Im Osten erstreckte sich das Gebiet von Florida bis Neuengland und in westlicher Richtung bis zum Grand Canyon. In New Mexico entstanden 1598 erste Siedlungen und im Jahre 1659 ließen sich in Texas spanische Siedler nieder. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde schließlich Kalifornien besiedelt. Maßgeblich daran beteiligt waren Franziskanermönche wie z.B. der aus Mallorca stammen- de Juníper Serra (vgl. Knauer 2011, 117; Noll 2001, 99; López Morales 2008a, 30). Heutige Metropolen wie San Diego, Los Angeles oder San Francisco sind aus den damaligen Missionsstationen entstanden.1 Das 19. Jahrhundert ist jedoch von politischen Veränderungen gekennzeichnet: Zunächst steht ab 1801 Louisiana nicht mehr unter spanischer Herr- schaft, es folgt 1821 Florida. Auch die mittlerweile zu Mexiko gehören- den Gebiete im Südwesten werden nach dem Ende des Mexikanisch- Amerikanischen Krieges in das Territorium der Vereinigten Staaten inte- griert (vgl. López Morales 2008a, 32). Folglich zeigt die Präsenz des Spa- nischen in...

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