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Geschlechterrollenvorstellungen im Tafsīr

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Kathrin Klausing

In der historisch islamischen Welt gibt es seit längerem ein Bewusstsein für problematische Vorstellungen über Geschlechterverhältnisse auch gerade in Zusammenhang mit Deutungen bestimmter Koranpassagen. Der Tafsīr (Koranexegese) ist ein historisch gewachsenes und immer noch äußerst populäres Genre innerhalb der gelehrsamen islamischen Literatur und als solches auch Ort für die religiöse Verhandlung von Geschlechterrollen. Die vorliegende Studie untersucht 21 dieser Tafsīrwerke auf ihren Umgang mit Geschlechterrollenvorstellungen in Bezug auf die Familie und bei der Zeugenschaft.

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Vorbemerkungen zu Umschrift und Sprachgebrauch

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Die Transliteration arabischer W örter und Nam en beruht au f der Umschrift der Deutschen M orgenländischen Gesellschaft (DMG). Arabische Begriffe w erden in der Regel kursiv gesetzt. Eingedeutschte W örter arabischen Ursprungs w ie Scha­ ria w erden ohne Transliteration geschrieben und nicht kursiv gesetzt. Für die Übersetzung von K oranzitaten habe ich die Ü bersetzung von Hans Zirker herangezogen und versucht, die betreffenden Koranpassagen so zu über­ setzen, dass der vom jew eiligen Kom m entator intendierte Sinn m öglichst eindeu­ tig w iedergegeben wird. Dabei komm t es vor, dass ein und dieselbe Passage eines Koranverses in den verschiedenen Kom m entaren von m ir unterschiedlich über­ setzt w erden. Dies w ird an den betreffenden Stellen jeweils erläutert. Ich habe versucht, die Ü bersetzungen der einzelnen Korankom m entare so leserfreundlich wie möglich zu gestalten, ohne dabei allzusehr vom Original abzuweichen. Dies stellte vor allem bei denjenigen Kom m entaren eine H erausforderung dar, die sehr stark m it paraphrasierenden Glossen arbeiten. Zur besseren Lesbarkeit habe ich die im K om m entartext vorkom m enden Koranpassagen in Kapitälchen und meine eigenen A nm erkungen und Erklärungen in eckige Klamm ern gesetzt. Dennoch sollte der Leser bei dieser A rt von Korankom m entar stets im Blick haben, dass diese Texte nicht fü r fließendes Lesen konzipiert sind, sondern eher die Funktion eines Nachschlagewerkes besitzen. Jahreszahlen entsprechen der gängigen Zeitrechnung, zur O rientierung w er­ den im zweiten Kapitel die...

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