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Spuren früher Textkompetenz

Schriftliche Instruktionen von ein- und mehrsprachigen 2.-KlässlerInnen im Vergleich

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Anne von Gunten

Diese Studie untersucht die instruktive Textkompetenz von 90 ein- und mehrsprachigen 2.-KlässlerInnen mit Migrationshintergrund anhand linguistischer Textanalysen und vergleicht diese Ergebnisse mit der orthographischen Kompetenz der Kinder. Es zeigt sich, dass die Anleitungen mehrheitlich bereits Spuren von Textkompetenz aufweisen, die Unterschiede zwischen ein- und mehrsprachigen Kindern gering ausfallen und in beiden Untersuchungsgruppen ein Zusammenhang zwischen instruktiver und orthographischer Kompetenz besteht. Entgegen gängiger Annahmen zum frühen Schreibentwicklungsstadium lassen sich in Ansätzen adressatenorientierte und textsortensensible Strategien der etwa 8-jährigen SchreiberInnen nachweisen, woraus didaktische Anregungen für den frühen Schreibunterricht abgeleitet werden.

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Dank

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Die vorliegende Arbeit ist die überarbeitete Version meiner Dissertation, die im FS 2010 an der Universität Bern eingereicht und mit dem bestandenen Dok- toratsexamen im HS 2010 angenommen wurde. Ich danke Prof. Dr. Elke Hentschel, die sich mit wissenschaftlichem, strategi- schem und menschlichem Engagement für mein Dissertationsvorhaben einge- setzt hat – besonders zu Zeiten, in denen es nicht nur inhaltliche, sondern auch institutionelle Hürden zu überwinden galt. Der PHBern danke ich für die finanziellen Ressourcen zur Realisierung mei- nes Dissertationsvorhabens und das Vertrauen, welches mir als Projektleiterin entgegengebracht wurde. Dem Forschungsteam Dr. Romano Müller, Nora Dittmann-Domenichini, Jeannine Khan, Stephan Rösselet und Beat Reck danke ich für die wertvollen Er- fahrungen, die ich während unserer Zusammenarbeit im Hinblick auf die Funk- tionsweisen des Wissenschaftsbetriebes sammeln konnte. Mein Dank geht auch an Markus Truniger, der im Namen des Volksschulam- tes Zürich hilfsbereit den Kontakt zu zahlreichen Schulleitungen hergestellt hat, und an alle 19 Lehrpersonen, die motiviert und zuvorkommend ihren Unterricht für dieses Forschungsvorhaben geöffnet haben. Und nicht zuletzt bedanke ich mich bei allen 318 Kindern, die mit ihren Texten die Forschungsgrundlage für diese Studie geschrieben haben. Prof. Dr. Peter Sieber und Prof. Dr. Thomas Bachmann haben mir offen und unkompliziert die Arbeit mit einer HarmoS-Schreibaufgabe ermöglicht – auch an sie herzlichen Dank. Sehr verbunden bin ich auch Tiziana De Filippo, Dr. Ursula Hoberg, Dr. Dagmar Knorr, Gabriela Perrig, Dr. Sybille Reichel und Maria Schwendimann, die in linguistischen Belangen für mich...

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