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Aktuelle Herausforderungen des Völkerrechts

Beiträge zum 36. Österreichischen Völkerrechtstag 2011- Unter Mitarbeit von Lando Kirchmair

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Edited By Kirsten Schmalenbach

Dieser Sammelband enthält die Beiträge des 36. Österreichischen Völkerrechtstages 2011. Er behandelt u. a. das internationale Investitionsschutzrecht mit einem besonderen Augenmerk auf die Europäische Union. Den völkerrechtlichen Herausforderungen des Informationszeitalters widmet sich ein weiterer Teil – ein Bereich, der nicht zuletzt durch die Geschehnisse des «arabischen Frühlings» 2011 besondere Aktualität erlangte. In Form eines Projektberichts wird sodann die Standardsetzung innerhalb der Europäischen Menschenrechtsordnung durch Monitoring am Beispiel von ausgewählten Expertenorganen des Europarates erläutert. Des Weiteren finden sich die Vorträge, die sich den aktuellen Problemen des Diplomaten- und Konsularrechts widmen. Der Band schließt ab mit dem traditionellen Bericht des Völkerrechtsbüros aus der völkerrechtlichen Praxis Österreichs.

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Teil I Internationales Investitionsschutzrecht

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Die Zuständigkeitsentscheidungen in Eastern Sugar v. Czech Republic und Eureko v. Slovak Republic Internationale Investitionstribunale und EU Institutionen auf Kollisionskurs? August Reinisch * I. Einleitung ..................................................................................................... 3 II. Die Zuständigkeitsentscheidungen in den Fällen Eastern Sugar und Eureko ................................................................................................... 6 III. Die EU-rechtliche Perspektive .................................................................... 7 IV. Die Regeln der WVK zu sukzessiven Verträgen in den Artikeln 30 und 59 ....................................................................................... 9 1. Automatische Hinfälligkeit oder Beendigungs-/Suspendierungsgrund? ...................... 10 2. Identische Vertragsgegenstände? .................................................................................. 11 3. Die Absicht der Vertragsparteien, den Gegenstand durch den späteren Vertrag zu regeln ............................................................................................................................. 18 4. Die behauptete Unvereinbarkeit von Bestimmungen des BITs mit solchen des EU- Rechts ............................................................................................................................ 18 5. Artikel 30 WVK ............................................................................................................ 19 6. Das Diskriminierungsproblem ...................................................................................... 21 V. Schlussbetrachtung .................................................................................... 22 I. Einleitung Das Verhältnis zwischen Völkerrecht und Europarecht war in den letzten Jahren nicht frei von Spannungen. Ob im Zusammenhang mit der Frage der unmittelba- ren Anwendbarkeit von GATT/WTO Recht 1 , der Auslegung des Umfangs von ius cogens 2 oder der Beachtlichkeit von UN Sicherheitsratsresolutionen 3 , die * Univ.-Prof. MMag. Dr. August Reinisch, LL.M. (NYU), ist Leiter der Abteilung für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Universität Wien. 1 EuGH, International Fruit Company u.a., U. v. 12.12.1972, Rs. 21-24/72, Slg 1972, 1219; EuGH, Deutschland/Rat der Europäischen Union, U. v. 5.10.1994, Rs. C-280/93, I-4973; EuGH, Portugal/Rat der Europäischen Union, U. v. 23.11.1999, Rs. C-149/96, Slg 1999, I-8395. 2 EuG, Yassin Abdullah Kadi /Rat der Europäischen Union und Kommission der Europäi- schen Gemeinschaft, U. v. 21.09.2005, Rs. T-315/01. 4 August Reinisch Interpretationen...

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