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Liebe und Ehe in den erzählenden Werken Hartmanns von Aue

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Nina Spangenberger

Liebe und Ehe treten bei Hartmann von Aue schon als ‘Einzelphänomene’ hervor, doch erweist sich darüber hinaus gerade das Zusammenspiel beider Faktoren als von zentraler Bedeutung für seine Erzähltexte. Daher steht die Verbindung von Liebe und Ehe im Mittelpunkt dieser Arbeit. Zunächst widmet sich die Untersuchung jeweils einzeln Hartmanns erzählenden Werken Erec, Iwein, Gregorius und Der arme Heinrich. Dabei gilt es, den spezifischen Umgang jeder Dichtung mit dem Themenkomplex Liebe und Ehe zu beleuchten. Darauf folgt eine Gegenüberstellung der vier Texte, die sich an sieben Schwerpunkten orientiert – von der Liebesentstehung bis zu dem Verhältnis von Ehe und Eheliebe zur Gesellschaft und zu Gott. In den Einzeluntersuchungen wie im Vergleich werden die Befunde zu Liebe und Ehe bei Hartmann in Beziehung gesetzt zu der hochmittelalterlichen Ehelehre und Ehepraxis.

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1. Einleitung 1 2. Liebe und Ehe in Hartmanns Erzähldichtung 11 2.1. Erec 11 2.1.1. Von der Zweckgemeinschaft zum Liebespaar 12 2.1.1.1. ir herze wart der minne vol (Erec, V. 1492) 12 2.1.1.2. verligen und guote minne (vgl. Erec, V. 2971, 8617) 17 2.1.1.3. triuwe und stæte si besaz (Erec, V. 1497) 23 2.1.1.4. Grafenepisoden: Liebe ohne triuwe 33 2.1.2. Gesellschaftliche Anforderungen an Ehe, Eheliebe und liebende Ehegatten 38 2.1.2.1. Die Heirat als Mittel zum Zweck 38 2.1.2.2. Das verligen als Krise der Herrschaft 45 2.1.2.3. Der Eheherr und sein rehtez wîp (Erec, V. 6782) 50 2.1.2.4. Liebe, Ehe und Gesellschaft: bî den liuten ist sô guot (Erec, V. 9438) 57 2.1.2.5. Die Schlusssequenz als ‚Happy End‘ für das Liebes-, Ehe- und Herrscherpaar 63 2.1.3. Ergebnis 64 2.2. Iwein 66 2.2.1. Versöhnung und Wiederversöhnung durch Liebe und triuwe 66 2.2.1.1. Die gewaltige Minne (Iwein, V. 2055) in der Verantwortung 66 2.2.1.2. Eheliche geselleschaft und die Gefahr des verligens (vgl. Iwein, V. 83, 2790) 78 2.2.1.3. Doppelte triuwe 82 2.2.2. Die Ehe zwischen Liebe und Herrschaft 103 2.2.2.1. Vernunftheirat und Liebesheirat 103 2.2.2.2. Das Terminversäumnis als ‚dreifaches Vergehen‘ 110 2.2.2.3. Rechte und Pflichten der Eheleute: Herrschaftliche und eheliche Verantwortung 117 2.2.2.4. Erfolgreiche Rittertat und Gewinn von vrouwe unde lant (vgl. Iwein, V. 2420) 124 2.2.3. Ergebnis 126 VIII 2.3. Gregorius 127 2.3.1. Doppelte Inzestliebe 127 2.3.1.1. Liebe als des tiuvels rât (Gregorius, V. 339, 2602) 127 2.3.1.2. Verurteilung der Liebe als Teufelswerk? 141...

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