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Beschränkungen des Schutzes von Kennzeichen gemäß § 23 MarkenG

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Julia Traumann

§ 23 MarkenG beschränkt den Schutz von Kennzeichen. § 23 Nr. 1 MarkenG stellt die Benutzung des eigenen Namens von Ansprüchen des Kennzeicheninhabers frei, Nr. 2 die als beschreibende Angabe und Nr. 3 die des Kennzeichens als notwendigen Bestimmungshinweis, insbesondere im Zubehör- und Ersatzteilgeschäft. Alle drei Tatbestände stehen unter dem Vorbehalt, dass die Benutzung nicht gegen die guten Sitten verstößt. Die Autorin untersucht den Anwendungsbereich sowie die einzelnen Tatbestände des § 23 MarkenG. Weiterhin behandelt sie eine mögliche Übertragung der Wertungen des § 23 MarkenG auf den lauterkeitsrechtlichen Verwechslungsschutz, § 5 Abs. 2 UWG, und macht Vorschläge für eine Erweiterung des § 23 MarkenG, die jüngere Rechtsentwicklungen aufnimmt.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung I. Problemaufriss und Gegenstand der Arbeit ................................................ 1 II. Forschungsstand .......................................................................................... 2 III. Gang der Untersuchung .............................................................................. 5 1. Kapitel: Schrankenbestimmungen im Immaterialgüterrecht I. Ausgangspunkt: Der Interessenkonflikt zwischen dem Schutz- rechtsinhaber und Dritten und die Notwendigkeit von Beschrän- kungen der Schutzrechte ........................................................................... 7 II. Mögliche Gesetzgebungstechniken bei der Normierung von Schrankenbestimmungen ........................................................................ 12 1. Normierung einer „Universalschranke“ ............................................. 12 2. Normierung von Einzelschranken ...................................................... 15 3. Bewertung ........................................................................................... 15 III. Kurzüberblick über gesetzliche Schrankenbestimmungen und sonstige Beschränkungen im deutschen Immaterialgüterrecht .............. 16 1. Patentrecht ........................................................................................... 16 2. Gebrauchsmusterrecht ......................................................................... 17 3. Geschmacksmusterrecht ..................................................................... 17 4. Urheberrecht........................................................................................ 19 5. Kennzeichenrecht ................................................................................ 21 IV. Schranken bei der Kumulation von absoluten Schutzrechten ................ 24 V. Auslegung von Schrankenbestimmungen ............................................... 26 2. Kapitel: Der Weg zu § 23 MarkenG I. Nationale Vorgängerregelungen des § 23 MarkenG .............................. 29 1. Das Markenschutzgesetz (MSchG) aus dem Jahr 1874 und die Regelung des § 10 MSchG .................................................... 29 2. Das Gesetz zum Schutz der Warenbezeichnungen (WbzG) aus dem Jahr 1894 und die Regelung des § 13 WbzG ....................... 30 3. Seitenblick: Das Recht der Unternehmenskennzeichen in den Gesetzen gegen den unlauteren Wettbewerb von 1896 und 1909 .............................................................................................. 31 4. Das Warenzeichengesetz (WZG) aus dem Jahr 1936 und die Regelung des § 16 WZG ..................................................................... 32 x a. Allgemeines zum WZG und zur Zeit seiner Geltung bis 1995 ...... 32 b. Systematik des Warenzeichenschutzes im WZG ........................... 34 c. Inhalt und Normzweck der Schutzschranke des § 16 WZG ........... 34 d. Der Streit um das Merkmal des warenzeichenmäßigen Gebrauchs ....................................................................................... 35 e. Konsequenz der herrschenden Ansicht für § 16 WZG ................... 37 II. Europarechtliche Vorgabe des Art. 6 Abs. 1...

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