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Universalität der Menschenrechte

Kulturelle Pluralität

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Bernd von Hoffmann

Nach dem Ende des Kalten Krieges ist der Schutz der Menschenrechte auf breiter Front in das Zentrum des politischen und internationalrechtlichen Interesses gerückt. Dabei stehen zwei Fragen im Vordergrund: Wie ist das Spannungsverhältnis zwischen universeller Geltung der Menschenrechte und kultureller Pluralität zu lösen? Welche Entwicklungen zum Schutz der Menschenrechte durch staatliche Gerichte zeichnen sich ab? Im März 2008 veranstaltete das Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier ein rechtspolitisches Symposium, bei dem diese Fragen interdisziplinär erörtert wurden.

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VORWORT 7

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VORWORT Das Institut für Rechtspolitik behandelte in seinem achten Symposium vom 26. — 28. März 2008 die „Universalität der Menschenrechte". Nach dem Ende des Kalten Krieges ist der Schutz der Menschenrechte auf breiter Front in den Vordergrund des politischen und internationalrechtlichen Interesses gerückt. Das Kuratorium der Gesellschaft für Rechtspolitik hat ebenfalls auf die Bedeutung der Thematik hingewiesen. Das Symposium widmete sich schwerpunktmäßig zwei Aspekten: Einerseits ging es um das Spannungsverhältnis zwischen universeller Geltung der Men- schenrechte und kultureller Pluralität; andererseits wurden neuere Entwick- lungen des Schutzes der Menschenrechte durch staatliche Gerichte diskutiert. Die Teilnehmer des Symposiums hatten vorab Leitsätze der Referate in Hän- den. Die intensive Diskussion der Referate in einem kleinen, interdisziplinären Kreis von Sachverständigen war Schwerpunkt des Symposiums. Diskussions- berichte sind Bestandteil dieses Bandes. Eine Generaldebatte am Schluss des Symposiums mündete in der thesenartigen Zusammenfassung der wesentli- chen Ergebnisse durch eine kleine Arbeitsgruppe; der Herausgeber übernimmt die Verantwortung für den Inhalt. Dank gilt den Referenten für die zügige Er- stellung druckreifer Manuskripte. Ein besonderer Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen Ref. iur. Janine Bonn und Ref. iur. Manuela Krach; sie haben wesentlichen Anteil an Vorbereitung und Durchführung des Symposiums sowie der Redaktion dieses Buches. Un- schätzbare Hilfe leisteten die Trierer Rechtsstudenten Katharina Böhme, Ingrid Kehrer, Linda Kern, Christina Schmidt-Holtmann, Oliver Wolf sowie Ref. iur. Anna Gros und Ref. iur. Christian Spatz. Sie erstellten die Diskussi- onsprotokolle so, dass diese noch während...

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