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Forschungswege in der Eurythmietherapie

Berichte vom internationalen Forschungssymposium - 28.-30. November 2008

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Edited By Annette Weisskircher and Albrecht Warning

An der Alanus Hochschule Alfter wurde im November 2008 ein Forschungssymposion «Forschungswege in der Eurythmietherapie» veranstaltet. In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Forschungsarbeiten in der Eurythmietherapie mit unterschiedlichen Methoden geleistet worden. Es wurde die Frage gestellt, welche Forschungsmethoden der Eurythmietherapie angemessen sind und wie die verschiedenen Ansätze miteinander verbunden werden können. Es war das Anliegen dieses Symposiums, diese unterschiedlichen Wege zu betrachten und methodische Grundlagen anzudenken, die die Forschungsziele bündeln können. Zugleich wurden verschiedene Dokumentationsweisen der Therapieprozesse vorgestellt: in der physiologischen Ebene am Patienten und betrachtend reflektierende Beschreibungen der Therapeuten.

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Klinische Studien zur Heileurythmie – Aspekte für zukünftige Planungen Arndt Büssing 11

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11 2. Vortrag Freitag den 28.11.2008 Klinische Studien zur Heileurythmie – Aspekte für zukünftige Planungen Arndt Büssing Im Zentrum jeder therapeutischen Beziehung steht der Patient mit seinem bio- graphischen Hintergrund und seinen individuellen Bedürfnissen. Im Vorder- grund der medizinischen Forschung steht eine Frage in Bezug auf den Patienten. Diese Frage bedarf einer Antwort, die plausibel und stimmig in Bezug auf das Individuum ist und darüber hinaus auf weitere Patienten anwendbar sein sollte. Zu den Kernkonzepten der Anthroposophischen Medizin zählen, dass Gesund- heit und Wohlbefinden abhängig sind vom harmonischen Zusammenspiel des phy- sischen Leibes, Bildekräfteleibes (Ätherleib), Seelenleibes (Astralleib) und der Ich- Organisation, und, dass das Aufrufen der salutogenen Potenziale eines Menschen zur Krankheitsüberwindung und Neuorientierung führen kann. Die Therapiean- sätze der Anthroposophischen Medizin sind dementsprechend individuell zuge- schnitten und hinsichtlich der Wirkprozesse, die angestoßen werden sollen, multidimensional und mehrere Wesensebenen des Menschen einbeziehend. Zur Anwendung kommen Gesprächstherapie / Biographiearbeit, Kunsttherapie (z.B. Malen, Plastizieren, Musiktherapie, Sprachgestaltung), Heileurythmie, Rhythmi- sche Massage / Einreibungen, Arzneimittel mineralischen, pflanzlichen oder tieri- schen Ursprungs, sowie konzentrative und meditative Übungen. Die Heileurythmie, die von Rudolf Steiner aus der zunächst von ihm eingeführ- ten künstlerischen Eurythmie weiterentwickelt wurde (1), stellt eine bewegungs- therapeutische Übungsbehandlung dar, bei der bestimmte Laute in Bewegungen umgesetzt werden. Ollilainen (2) charakterisiert sie als „eine sichtbar gewordene Sprache und eine sichtbar gewordene Musik“. Wesentlich für die Wirksamkeitsbe- schreibung ist die Auffassung, dass der ganze Leib Grundlage seelischer Vorgänge...

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