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Forschungswege in der Eurythmietherapie

Berichte vom internationalen Forschungssymposium - 28.-30. November 2008

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Edited By Annette Weisskircher and Albrecht Warning

An der Alanus Hochschule Alfter wurde im November 2008 ein Forschungssymposion «Forschungswege in der Eurythmietherapie» veranstaltet. In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Forschungsarbeiten in der Eurythmietherapie mit unterschiedlichen Methoden geleistet worden. Es wurde die Frage gestellt, welche Forschungsmethoden der Eurythmietherapie angemessen sind und wie die verschiedenen Ansätze miteinander verbunden werden können. Es war das Anliegen dieses Symposiums, diese unterschiedlichen Wege zu betrachten und methodische Grundlagen anzudenken, die die Forschungsziele bündeln können. Zugleich wurden verschiedene Dokumentationsweisen der Therapieprozesse vorgestellt: in der physiologischen Ebene am Patienten und betrachtend reflektierende Beschreibungen der Therapeuten.

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Zur Validität rhythmologischer Untersuchungen vegetativer Prozesse bei somatopsychischen Störungen Doris Eller Berndl 21

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21 3. Vortrag Samstag 29.11.2008 Zur Validität rhythmologischer Untersuchungen vegetativer Prozesse bei somatopsychischen Störungen Doris Eller Berndl Die Messung der Herzratenvariabilität (HRV, Schwankung der Herzfrequenz von Herzschlag zu Herzschlag) hat als neurovegetative Diagnostik in vielen Be- reichen der Medizin in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Neben der Beurteilung der Time- und Frequency Domain findet auch die bildhafte Darstellung der Einflüsse des vegetativen Nervensystems auf das Herz als Spek- trogramm Verwendung. In 24 Stunden Messungen werden die Aktivität von Sym- pathikus und Parasympathikus nicht invasiv sowohl statistisch erfasst, als auch für Anwender und Probanden als Bild verständlich und übersichtlich dargestellt. Neben den verschiedenen Einflussgrößen werden typische Veränderungen bei chronischer Stressbelastung und Depression, aber auch erwünschte Parasympa- thikusaktivierungen im Rahmen von Therapien gezeigt. Aus zahlreichen Untersuchungen weiß man, dass das Herz fähig ist, sich plötzlich und schlagartig in einen schnellen oder aber in einen langsamen Rhyth- mus zu bringen. Je ungleicher das Herz schlägt, desto vitaler ist der Mensch, um- so besser kann er sich verschiedensten Situationen anpassen: Äußere Einflüsse (Reize), psychische Vorgänge (Gedanken) oder mechanische Abläufe (Atmung) greifen dabei komplex ineinander, können sich dabei aber je nach eigenem Gewicht auch unterschiedlich auf den Herzschlag auswirken. Unauffälliges Ruhe-EKG: Beim Gesunden variiert die Frequenz des Herzschlages Da die Herzratenvariabilität ihren Ursprung in der Funktion des vegetativen Nervensystems hat, lassen sich prinzipiell Krankheiten erkennen, bei denen es darüber zu Auswirkungen auf...

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