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Forschungswege in der Eurythmietherapie

Berichte vom internationalen Forschungssymposium - 28.-30. November 2008

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Edited By Annette Weisskircher and Albrecht Warning

An der Alanus Hochschule Alfter wurde im November 2008 ein Forschungssymposion «Forschungswege in der Eurythmietherapie» veranstaltet. In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Forschungsarbeiten in der Eurythmietherapie mit unterschiedlichen Methoden geleistet worden. Es wurde die Frage gestellt, welche Forschungsmethoden der Eurythmietherapie angemessen sind und wie die verschiedenen Ansätze miteinander verbunden werden können. Es war das Anliegen dieses Symposiums, diese unterschiedlichen Wege zu betrachten und methodische Grundlagen anzudenken, die die Forschungsziele bündeln können. Zugleich wurden verschiedene Dokumentationsweisen der Therapieprozesse vorgestellt: in der physiologischen Ebene am Patienten und betrachtend reflektierende Beschreibungen der Therapeuten.

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Wie lassen sich die physiologischen Wirkungen der Eurythmie-Therapie (ET) erkennen und beschreiben? Hans Broder von Laue 31

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31 4. Vortrag Samstag den 29.11.2008 Wie lassen sich die physiologischen Wirkungen der Eurythmie- Therapie (ET) erkennen und beschreiben? Hans Broder von Laue Lautgesetze und Therapieordnungen – Zur Prozessphysiologie des Ätherleib 1. Die Beschreibung der Laute nach in der Eurythmie und ihre Verwandlung in HE Ein System zur qualitativen Beschreibung der eurythmischen Bewegungen wird von Steiner erst 1922, also 10 Jahre nach den Anfängen der Eurythmie, darges- tellt1. Bis dahin hatte er die Eurythmie als künstlerische und pädagogische Be- wegungsform entwickelt. Auch auf die Möglichkeit, diese Bewegungsqualitäten als Therapie einzusetzen, war schon 1912 hingewiesen2 worden, der Heileuryth- miekurs (GA 315) ist dann der erste schriftlich erhaltene Kurs. Die Systematik der drei Elemente der eurythmischen Bewegungen wird erst 1922 dargestellt: „Denn alles, was künstlerisch erreicht werden soll in der Eurythmie […], das ist dieses: , und in der Form, wie ich es ausge- führt habe. Geradeso wie der Bildhauer mit seiner Flächenführung […] , so muss mit , und der Eurythmiker alles dasjenige er- reichen, was zu erreichen ist. […] Mit diesen Mitteln muss alles erreicht werden“.3 Für das Element soll die unterschiedliche Leichte und Schwere während des Bewegungsablaufes in Raum und Zeit gestaltet werden. Für das Element soll wahrgenommen werden, wie von außen saugende oder drückende Kräfte die einfache Bewegung modifiziert. Das Element wird dann bewusst gestaltet, wenn die unterschiedliche Anspannung der Musku- latur während einer Lautgestaltung beachtet wird. Erst sekundär können diese Elemente auch synästhetisch (sinnessymbion-...

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