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Die spanischen «Spectators» im Überblick

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Edited By Klaus-Dieter Ertler, Elisabeth Hobisch and Andrea Maria Humpl

Die Spectators stellen sowohl auf spanischer wie auch auf internationaler Ebene ein reiches erzählerisches Potential dar, dessen Verflechtungen noch zu untersuchen sind. Dazu bedarf es einer kompakten Übersicht über die Erzählungen und Geschichten, welche in diesem Buch geboten wird. Die systematische Darstellung ist als Basis zur Erforschung der Verbindungen zwischen den Mikrostrukturen zu verstehen. Damit können migratorische Phänomene im narrativen Prozess des 18. Jahrhunderts aufgezeigt und in ihren Verzweigungen nachvollzogen werden.

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El Duende Especulativo sobre la Vida Civil, Juan Antonio Mercadàl

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El Duende Especulativo sobre la Vida Civil Juan Antonio Mercadàl [Juni 1761–September 1761] 1 Thema: Vorstellung der Zeitschrift Es sei lobenswert, sich um den Staat verdient zu machen, egal, ob mit der Waffe oder der Feder, die Frage sei nur, welche Methode ruhmreicher sei. Diese Frage habe den Duende so lange beschäftigt, dass er beschließt, in seinem Zirkel darüber zu sprechen, nicht, ohne sich vorher mit verschiedenen Wissenschaften auseinandergesetzt zu haben. Er entscheidet sich schließlich für die Feder; was er schreibe, solle in die Zeit passen. Im Zirkel wird man sich einig, dass die Mode schuld an vielen Übeln der Zeit sei, und dass eine Zeitschrift die geeignetste Form sei, ihre Lächerlichkeit darzustellen, um so ihre Anhänger zu heilen. Schließlich werden die verschiedenen Bereiche, die die Zeitschrift beleuchten soll, definiert und auf die Zirkelmitglieder verteilt; man will sich mit dem Theater, dem öffentlichen und dem privaten Leben, der Ge- schichtsschreibung und der Mode beschäftigen und Kontakte zu weiteren Mitarbeitern knüpfen, die Verbindungen mit dem Adel u. a. haben. Die Zeitschrift solle abwechslungsreich und unterhaltsam sein; ihr Titel sei bewusst gewählt, weil ein Duende immer versteckt be- obachte und niemanden angreife, solange er nicht selber angegriffen werde. Er wolle nicht bewertet werden, denn wer ihn kritisiere, stelle seine eigene Unwissenheit zur Schau. Der Autor wolle anonym bleiben, außerdem würden die einzelnen Diskurse ohne Zusammenhang ver- öffentlicht. Post scriptum: Ankündigung des nächsten Diskurses, mit dem...

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