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Die spanischen «Spectators» im Überblick

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Klaus-Dieter Ertler, Elisabeth Hobisch and Andrea Maria Humpl

Die Spectators stellen sowohl auf spanischer wie auch auf internationaler Ebene ein reiches erzählerisches Potential dar, dessen Verflechtungen noch zu untersuchen sind. Dazu bedarf es einer kompakten Übersicht über die Erzählungen und Geschichten, welche in diesem Buch geboten wird. Die systematische Darstellung ist als Basis zur Erforschung der Verbindungen zwischen den Mikrostrukturen zu verstehen. Damit können migratorische Phänomene im narrativen Prozess des 18. Jahrhunderts aufgezeigt und in ihren Verzweigungen nachvollzogen werden.

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El Filósofo a la moda o el Maestro universal, Anonym

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El Filósofo a la moda o el Maestro universal Anonym [1788] I 1 Thema: Konzept der Wochenschrift Die künftige Leserschaft des Filósofo lässt sich in zwei Gruppen eintei- len: die eine Gruppe schätzt den Humor, die andere ist ernsthaft und versteht keinen Witz. Dies alles weiß der Verfasser, weswegen er auch versuchen will, Humorvolles mit Ernstem zu verbinden, wobei es ihm aber letztlich darum geht, zu belehren. Die Leser sollen sich mit den antiken Philosophen auseinandersetzen. Sie werden dazu aufgefordert, der Wochenschrift ihre Beobachtungen und Gedanken in Form von Brie- fen mitzuteilen, die der Filósofo veröffentlichen wird. 2 Thema: Hypochondrie und Medizin Die zweite Lektion richtet sich an Hypochonder. Ein Leser erzählt in ei- nem Brief, auf Grund intensiver Lektüre einen Sitz entwickelt zu haben, der es ihm ermöglichte, seine Gesundheit zu messen. Der Brief gibt An- lass, über die Angst vor dem Tod nachzudenken. Geraten wird dem Leser zu einem sittsamen und nützlichen Leben. Abschließend wird eine Geschichte erzählt, die dem Verfasser des Leserbriefes als Antwort die- nen soll und deren Moral besagt, dass man nicht versuchen sollte, in die natürlichen Abläufe des Lebens einzugreifen. 3 Thema: Aberglaube Ausgehend von einem missglückten Abendessen bei einem Freund re- flektiert der Filósofo über den menschlichen Aberglauben, wobei er den Schluss zieht, dass es immer die Angst vor dem Tod ist, die den Men- schen dazu veranlasst, in Kleinigkeiten böse Ankündigungen zu sehen....

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