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Projekte und Projektionen in der translatorischen Kompetenzentwicklung

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Silvia Hansen-Schirra and Don Kiraly

Der Sammelband geht aus der Ringvorlesung Projektarbeit in der Translationsdidaktik hervor. Diese fand im Wintersemester 2010/11 in Germersheim statt. Ihr Ziel war es, die DozentInnen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projekten in der Lehre beschäftigen, und sollte dem Austausch über gemeinsame Interessen und Probleme dienen. Schon im Rahmen der Ringvorlesung wurde deutlich, dass der Projektunterricht in Germersheim teilweise bereits gut vernetzt durchgeführt, äußerst theoriegeleitet entwickelt und praxeologisch orientiert erarbeitet wurde. Der Sammelband, der diese Vielfalt und Heterogenität durch thematische Teile abbildet, soll – über die Veranstaltung hinausgehend – zur theoretischen Reflexion und Diskussion anregen.

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Claudio Fantinuoli: Einbindung von Korpora im Übersetzungsunterricht als Schlüssel zur Professionalisierung

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172 Wahle, Kirsten (2000b): „Wie wird Dokumentation lokalisiert?“, in: Schmitz, Klaus-Dirk/Kirsten Wahle (Hg.): Softwarelokalisierung. Tübingen: Stauffenburg, 49-68. Wahle, Kirsten (2000c): „Wie wird Software lokalisiert?“, in: Schmitz, Klaus- Dirk/Kirsten Wahle (Hg.): Softwarelokalisierung. Tübingen: Stauffenburg, 31-47. 173 Claudio Fantinuoli Einbindung von Korpora im Übersetzungsunterricht als Schlüssel zur Professionalisierung Abstract. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie die Analyse von Textkorpora als Teil- komponente im projektbasierten Übersetzungsunterricht eingebunden werden kann. Es wird gezeigt, welches Potential dieser Ansatz für die Produktion von nutzer- und kunden- adäquateren Übersetzungen birgt. Die Arbeit an einem konkreten Projekt – von der Text- analyse und Aufbereitung mit computerlinguistischen Methoden bis hin zum Übersetzen und Lektorieren – kann den Studierenden auf konkrete und praxisnahe Art und Weise zei- gen, wie sie die Qualität ihrer Übersetzungen steigern und die gewonnenen Erkenntnisse im Bereich der Korpuserstellung und -analyse in der späteren Praxis professionell anwenden können. Wie es aus den aufgeführten Beispielen für das Sprachenpaar Deutsch-Italienisch ersichtlich wird, kann ein kreativer Umgang mit Korpora dazu beitragen, Lösungen zu klar definierten übersetzungsrelevanten Problemen zu finden. 1 Ausgangslage Die professionelle Erstellung, Bearbeitung und Übersetzung von Texten ist im- mer eingebettet in spezifische sprachliche und außersprachliche Kontexte. Inter- nationale Konzerne lassen jedes Jahr große Textvolumina produzieren und über- setzen. Dabei weisen sie ihre Auftragnehmer in ihre Unternehmenssprache, die sogenannte Corporate Language, ein. Übersetzern werden Styleguides, Transla- tion Memories und terminologische Datenbanken zur Verfügung gestellt, die im Übersetzungsworkflow strikt eingehalten bzw. verwendet werden müssen.1 Ziel ist...

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