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Projekte und Projektionen in der translatorischen Kompetenzentwicklung

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Silvia Hansen-Schirra and Don Kiraly

Der Sammelband geht aus der Ringvorlesung Projektarbeit in der Translationsdidaktik hervor. Diese fand im Wintersemester 2010/11 in Germersheim statt. Ihr Ziel war es, die DozentInnen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projekten in der Lehre beschäftigen, und sollte dem Austausch über gemeinsame Interessen und Probleme dienen. Schon im Rahmen der Ringvorlesung wurde deutlich, dass der Projektunterricht in Germersheim teilweise bereits gut vernetzt durchgeführt, äußerst theoriegeleitet entwickelt und praxeologisch orientiert erarbeitet wurde. Der Sammelband, der diese Vielfalt und Heterogenität durch thematische Teile abbildet, soll – über die Veranstaltung hinausgehend – zur theoretischen Reflexion und Diskussion anregen.

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Susanne Hagemann/Julia Neu: Vernetzte Translationslehre

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188 Rossenbeck, Klaus (1989): „Lexikologische und lexikographische Probleme fachsprachlicher Phraseologie aus kontrastiver Sicht“, in: Snell-Hornby, Mary/E. Pöhl (Hg.): Translation and Lexicography , Benjamins, 197-210. Varantola, Krista (2003): „Translators and Disposable Corpora“, in: Zanettin, Federico/Silvia Bernardini/Dominic Stewart (Hg.): Corpora in Translator Education. Manchester: St Jerome, 55-70. Zanettin, Federico. (2000): „Parallel Corpora in Translation Studies“, in: Olohan, M. (Hg.): Intercultural faultlines. Manchester: St Jerome Publishing, 105- 118. Zanettin, Federico. (2002): „Corpora in Translation Practice“, in: Language Re- sources for Translation Work and Research, LREC 2002. Las Palmas, 10- 14. Zanettin, Federico. (2012): Translation-driven Corpora. Corpus Resources for Descriptive and Applied Translation Studies. Manchester: St. Jerome. 189 Susanne Hagemann Julia Neu Vernetzte Translationslehre Abstract. Der Beitrag stellt ein innovatives Lehrprojekt am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz vor. Ziel des Projekts ist es, zum ei- nen verschiedene Sprachkombinationen und zum anderen die Bereiche Translationstheorie, Translationspraxis und Translationstechnologie sowie ggf. die Hilfswissenschaften der Translationswissenschaft miteinander zu vernetzen. Dies geschieht anhand authentischer Übersetzungsaufträge. Erörtert werden zunächst die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Aspekte der ver- netzten Projektarbeit, von der Verzahnung von Theorie und Praxis über die Einbindung neuer Technologien bis hin zum Einsatz selbst gesteuerter und kollaborativer Lernprozesse. Im Anschluss an diese primär studierendenzentrierte Betrachtung werden die beiden Di- mensionen der vernetzten Translationslehre, die Vernetzung und die Projektarbeit, aus der Sicht der Dozierenden beleuchtet; wie bereits bei der Studierendenperspektive lassen sich auch hier sowohl Chancen als auch Probleme identifizieren. Ausgangspunkt der Über- legungen ist das konkrete Projekt „Vernetzte...

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